Carlo Mense

1886 Rheine/Westfalen - 1965 Königswinter

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Biografie Carlo Mense

Deutscher Maler, Vertreter des Rheinischen Expressionismus und der Neuen Sachlichkeit. Studium: Kunstakademie Düsseldorf. Einfluss durch Kontakt zur Künstlerkolonie auf dem Monte Verità in Ascona. Ab 1909 Schüler von Lovis Corinth in Berlin, 1911 Mitglied im Gereonsklub, Teilnahme an der Sonderbundausstellung 1912 in Köln, Mitarbeiter der Zeitschrift Aktion und Sturm, 1918 Mitglied von Junges Rheinland und Novembergruppe. 1925 Teilnahme an der Ausstellung »Neue Sachlichkeit« in Mannheim; Professor an der Kunstakademie Breslau.

Von den Nationalsozialisten als »entartet« diffamiert; im 2. Weltkrieg Zerstörung des Ateliers in Köln. Menses Werk kennzeichnen anfangs expressionistische und kubistische Elemente, ab den 20er Jahren Formverfestigung. Von besonderer Bedeutung sind seine detailgetreuen und maskenhaft wirkenden Porträts, die er in den 30er Jahren auf geometrische Grundformen reduziert.
Steppes, Michael; Schaller, Andrea: Seemann Künstlerlexikon. Leipzig, 2012: E.A. Seemann Verlag.

Überblick über die bei VAN HAM versteigerten Werke von Carlo Mense:

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