Emil Orlik

1870 Prag - 1932 Berlin

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Biografie Emil Orlik

Deutscher Grafiker, Maler. Studium: 1889-91 Malschule Knirr in München; bis 1893 Kunstakademie ebenda. 1894-96 in Prag, dann wieder in München. Bis 1901 Mitarbeiter der Zeitschrift Jugend. 1898 Reise nach England, Holland und Frankreich, später nach Ostasien. Lernt Holzschnitte von Félix Valloton und aus Japan kennen, die ihn zu einer Erneuerung des Mediums anregen. Publiziert 1900 die Mappe Kleine Holzschnitte, 1900/01 Mappenwerk Aus Japan. Um 1904 in Wien tätig. Orlik, stark von der englischen Kunstgewerbebewegung beeindruckt, findet zu klaren, weniger verspielten Lösungen.

Sein Schwerpunkt bleibt die (Gebrauchs-)Grafik (auch Plakate). Lehrt 1905-32 als Nachfolger Otto Eckmanns an der Lehranstalt des Berliner Kunstgewerbemuseum. Zahlreiche Bildnisse berühmter zeitgenössischer und historischer Personen. Auch Entwürfe für Bühnenausstattung.
Steppes, Michael; Schaller, Andrea: Seemann Künstlerlexikon. Leipzig, 2012: E.A. Seemann Verlag.

Überblick über die bei VAN HAM versteigerten Werke von Emil Orlik:

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