Eugène Gustav Dücker

1841 Arensburg - 1916 Düsseldorf

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Biografie Eugène Gustav Dücker

Der deutsch-russische Künstler Eugène Gustav Dücker lässt sich der Düsseldorfer Malerschule zuordnen. Der Künstler ging vor allem durch seine durch eine moderne Landschaftsauffassung geprägten Strand- und Küstendarstellungen in die Kunstgeschichte ein.
Dücker besuchte von 1858 bis 1863 zunächst die Kaiserliche Akademie der Künste in St. Petersburg. Nach dem Erhalt eines Reisestipendiums folgen ab dem Jahr 1862 zahlreiche Reisen nach Deutschland, Frankreich, Belgien und Holland, sowie wiederholt nach Italien.

1872 wird ihm als Nachfolger Oswald Achenbachs die Professur an der Düsseldorfer Kunstakademie übertragen, wo er fortan die Landschaftsklasse unterrichtet. Zu seinen Schülern zählen u.a. Max Clarenbach, Helmuth Liesegang, Otto Moderson, Carl Wuttke und Heinrich Hermanns.
Mit dem bevorzugten Sujet der Landschaften der Nord- und Ostsee bildet Dücker vor allem die dort zu verortenden Strandlandschaften in Kombination mit der ruhigen, flachen See ab. Dücker wählt in seinen Darstellungen meist die menschenleere Natur, sodass stets der Eindruck von Ruhe und Sanftheit in seinen Landschaften evoziert wird und die besondere Atmosphäre der Küstenlandschaften eingefangen wird. Charakteristisch für Dückers Werk sind somit ein wiederkehrender, weiter Horizont, der stets in Verbindung mit dem flachen Meeresspiegel steht. Im Vordergrund erfasst der Maler oftmals auch nahsichtige Steine. Meist verzichtet der Maler bei der Anlage seines Bildraumes auf jegliche Form von Staffage, was mitunter zur Folge hat, dass die Komposition weitläufig erscheint.

Überblick über die bei VAN HAM versteigerten Werke von Eugène Gustav Dücker:

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