Gabriel Cornelius von Max

1840 Prag - 1915 München

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Biografie Gabriel Cornelius von Max

Deutscher Maler. Erste Ausbildung beim Vater, dem Bildhauer Joseph Max, anschließend Studium an den Kunstakademien Prag, Wien und München (bei Karl Theodor von Piloty). Dort Kontakt zu Hans Makart und Franz Seraph von Lenbach; 1878-83 Professor an der Kunstakademie. Beginnt mit romantischen Historien- und Figurenbildern nach christlichen, literarischen und mythologischen Motiven, bevorzugt spiritistisch-religiöse und ekstatische Frauendarstellungen (Christliche Märtyrerin, 1867); Illustrationen u.a. zu Christoph Martin Wielands Oberon. Neben Malerei beschäftigt sich Max mit Okkultismus, aber v.a. als Forscher und Sammler zoologischer, ethnografischer und prähistorischer Funde mit Anthropologie. Berühmt wurden seine Affenbilder, zu denen eine eigene Affenherde Vorlage bot. Die vermenschlicht dargestellten Affen agieren als Kulturwesen (Atelierbesuch; Die Kunstrichter, 1889) und zeigen Max' darwinistischen Kulturpessimismus.

Steppes, Michael; Schaller, Andrea: Seemann Künstlerlexikon. Leipzig, 2012: E.A. Seemann Verlag.

Überblick über die bei VAN HAM versteigerten Werke von Gabriel Cornelius von Max:

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