Gustave Loiseau

1865 Paris - 1935 Paris

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Biografie Gustave Loiseau

Aus der Reihe der französischen Impressionisten in der Folge des großen Claude Monet, die ab den 1890er Jahren aktiv sind, sticht besonders der in Paris geborene Gustave Loiseau (1865-1935) heraus. Er schafft mit seinem ihm eigenen, charakteristischen pastosen Farbauftrag in Schraffurtechnik, der sog. 'touche croisée' eine vibrierende Farbigkeit und atmosphärische Stimmung, wie sie sonst nirgends zu finden ist.

Schon früh kann der Maler erste Erfolge feiern, die das Interesse des führenden Händlers für impressionistische Werke in Paris, Paul Durand-Ruel auf sich ziehen, der schnell zu seinem freundschaftlichen Galeristen wird. Zwei Orte außerhalb von Paris werden zu Loiseaus Zentren, die sich auch in seinen Motiven wiederfinden: Pont-Aven in der südlichen Bretagne, wo in den Sommermonaten seine Marinebilder entstehen und wo er Kontakte zu wichtigen Künstlern wie z.B. Gauguin knüpft. Sowie Pontoise, wo er über dreißig Jahre sein Atelier mit Zweitwohnsitz unterhält. Dort entstehen seine charakteristischen pappelbestandenen Uferszenen, in denen er das Flirren der sommerlichen Luft auf Leinwand bannt.

Überblick über die bei VAN HAM versteigerten Werke von Gustave Loiseau:

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