Hans Hartung

1904 Leipzig - 1989 Antibes

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Portrait Künstler Hartung Hans (1904 Leipzig - 1989),Nachkriegskunst Nouvelle ?
Hans Hartung

Biografie Hans Hartung

Hans Hartung war ein deutsch-französischer Maler, Grafiker, Zeichner und Fotograf. Er studiert 1924-25 an der Staatlichen Akademie für grafische Künste und Buchkunst in Leipzig und 1925-27 an der Akademie der Bildenden Künste in Dresden. Anschließend nimmt er Unterricht in Paris bei Fernand Léger und André Lhote.
In der darauffolgenden Zeit lebt Hartung an verschiedenen Orten in Europa. 1935 flüchtet er nach Paris, 1938/39 ist er der Mitarbeiter des spanischen Bildhauers Julio González, der ihn zu eigenen Skulpturen anregt.


Auf der französischen Seite nimmt er am Zweiten Weltkrieg teil. Er wird schwer verwundet und verliert ein Bein. Ab 1946 hat er die französische Staatsbürgerschaft inne.
Hartung gilt als künstlerischer Erneuerer und bedeutender deutscher Maler der Nachkriegszeit. Schon vor dem Zweiten Weltkrieg gestisch abstrakt malend, entwickelt er nach 1945 eine dynamische gestische Malerei und wird einer der wichtigsten Vertreter des europäischen Informel. Charakteristisch für seine Kunst sind spontane zeichenhafte Linien-Kompositionen, die das Spannungsverhältnis zwischen Farbfläche und Linie ausloten.

Steppes, Michael; Schaller, Andrea: Seemann Künstlerlexikon. Leipzig, 2012: E.A. Seemann Verlag.

Überblick über die bei VAN HAM versteigerten Werke von Hans Hartung: