Heinrich Nauen

1880 Krefeld - 1940 Kalkar

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Biografie Heinrich Nauen

Deutscher Maler, Vertreter des Rheinischen Expressionismus. Studium: Kunstakademie Düsseldorf; bis 1902 Kunstakademie Stuttgart. Lebt anschließlich in der Künstlerkolonie Sint-Martens-Latem bei Gent. 1905 Reise nach Paris; Beschäftigung mit Impressionismus, Fauvismus und van Gogh, später mit Matisse und den Kubisten. Lässt sich 1906 in Berlin nieder. 1911 Rückkehr an den Rhein, lebt auf Schloss Dilborn bei Brüggen. Hier entstehen Staffelei- wie Wandbilder und Aquarelle in leuchtenden Farben, Zeichnung und Druckgrafik.

Beteiligt an wichtigen Ausstellungen, gefördert von Walter Kaesbach, Edwin Suermondt und Alfred Flechtheim. 1912-14 Ausführung des Leinwand-Zyklus Burg Drove bei Düren (Krefeld, Kaiser-Wilhelm-Museum). Soldat im 1. Weltkrieg. 1918 Mitbegründer der Gruppe Junges Rheinland. 1921 Professor der Kunstakademie Düsseldorf. In der NS-Zeit in den Ruhestand versetzt, seine Bilder gelten als »entartet«. Werke: Bonn, Kunstmuseum; Hagen, Karl-Ernst-Osthaus-Museum; Kalkar, Städtisches Museum; Mönchengladbach, Abteiberg.
Steppes, Michael; Schaller, Andrea: Seemann Künstlerlexikon. Leipzig, 2012: E.A. Seemann Verlag.

Überblick über die bei VAN HAM versteigerten Werke von Heinrich Nauen:

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