Hugo Schmölz

1879 Sonthofen - 1938 Köln

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Biografie Hugo Schmölz

Hugo Schmölz gilt als wichtiger Architekturfotograf, besonders der 1920er und 1930er Jahre. Zahlreiche Dokumentationen von historischen und zeitgenössischen Bauten machen ihn in den 30er Jahren zum meistbeschäftigten Architekturfotografen des Landes.

Zunächst in Kempten ausgebildet, wechselt er ab 1901 nach München, Frankfurt/M., Mannheim, Berlin und schließlich Köln, wo er zusammen mit seinem Kollegen Eugen Beyer 1911 ein Atelier eröffnet. 1924 trennen sich die beiden und Schmölz eröffnet ein eigenes Geschäft, spezialisiert auf Architektur- und Industriefotografie. In den Folgejahren gewinnt er immer mehr wichtige Auftraggeber aus der Industrie und dem Bauwesen. Erfolgreich zusammenarbeiten kann er z. B. mit Adolf Abels, Paul Bonatz, Dominikus Böhm, Clemens Holzmeister, Clemens A. Klotz und Wilhelm Riphahn.

Bekannt ist Schmölz für seine Realisierung technisch schwieriger Fotoaufnahmen, vor allem mit Gegenlicht. Durch die Erfindung einer speziellen Belichtungstechnik, gelingt es ihm schon früh, dunkle Innenräume detailgetreu wiederzugeben.

Auch die neusachliche Bauweise der Architekten der Zeit, schafft Hugo Schmölz mit dramatischer Eleganz und ästhetischem Feinsinn in perfekter Weise zeitgemäß umzusetzen und ihr eine individuelle Note zu verleihen. Neben Baufirmen und Architekten zählen auch kommunale Bauträger zu seinen Auftraggebern, allen voran die Stadt Köln.

Seit 1914 ist Schmölz Mitglied des Deutschen Werkbundes.

1930 schließt sich der Fotograf mit 13 seiner Kollegen zusammen und gründet die "Vereinigung Kölner Fachphotographen" und organisiert gemeinnützige Ausstellungen und Publikationen. Durch die Zusammenarbeit mit Hugo Erfurth wird Schmölz 1934 in die Mitgliedschaft der "Gesellschaft deutscher Lichtbildner" berufen.

Nachdem Hugo Schmölz verstorben ist, übernimmt der Sohn Karl Hugo Schmölz das Atelier des Vaters und führt es noch bis in die 50er Jahre unter gleichem Namen fort.

Überblick über die bei VAN HAM versteigerten Werke von Hugo Schmölz:

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