Albert Oehlen

1954 Krefeld

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Biografie Albert Oehlen

Deutscher Maler, Objekt- und Installationskünstler, Musiker, Vertreter der Neuen Wilden. Studium: 1977-81 Hochschule für Bildende Künste Hamburg bei Claus Böhmler und Sigmar Polke. Gründet 1978 zusammen mit Werner Büttner die »Liga zur Bekämpfung widersprüchlichen Verhaltens«. In den 80er Jahren Zusammenarbeit mit Martin Kippenberger (Orgonkiste bei Nacht); mit diesem und u.a. Jörg Schlick ab 1985 beteiligt an der Lord Jim Loge. Arbeitet auch mit seinem Bruder Markus Oehlen (* 1956 Krefeld) oder Jonathan Meese zusammen. Musikalische Auftritte mit Andreas Dorau und verschieden Bands. Oehlen hinterfragt mit seinen oft ironischen hintersinnigen, teils figürlich, teils abstrakten Gemälden, oft auch in Serien oder multimedialen Arbeiten, das Medium Malerei stets aufs Neue. In den letzten Jahren bezieht er Fotografie in seine Gemälde ein oder widmet sich den Ausdruckswerten von Grau. Seit 2000 Professor der Kunstakademie Düsseldorf. Werke: Bonn, Kunstmuseum; Frankfurt am Main, Museum für Moderne Kunst; Hamburg, Kunsthalle; Karlsruhe, ZKM.

Steppes, Michael; Schaller, Andrea: Seemann Künstlerlexikon. Leipzig, 2012: E.A. Seemann Verlag.

Überblick über die bei VAN HAM versteigerten Werke von Albert Oehlen:

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