Julian Opie

1958 London

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Biografie Julian Opie

Seit den 1980er Jahren gehört Julian Opie zu den bedeutendsten Künstlern der britischen Kunstszene. Anregungen für seinen unverwechselbaren Stil findet er in der Kunstgeschichte, beim japanischen Holzschnitt, bei Cartoons und Reklametafeln. Mittels klarer Umrisslinien und Formen sowie begrenzter Farbpalette konzentriert er sich auf das Wesentliche und lotet dabei bewusst die Grenzen der Stilisierung aus.

Dazu nutzt er für seine Bilder, Skulpturen und Installation die vielfältigen Darstellungsmöglichkeiten der neuen Medien und Technologien, wie etwa Computer, digitale Bildbearbeitung, LED-Animation, den Lentikulardruck und Siebdruck oder Videos. Auf diese Weise erschafft er eine zeitgemäße und universale Bild- und Formensprache.
1978/79 studiert Opie an der Chelsea School of Art und von 1979 bis 1982 am Goldsmiths College in London. 1983 stellt er seine Arbeiten erstmals aus. 1987 nimmt er an der documenta in Kassel teil. Ein Stipendium erhält er 1995 für den Besuch der British School in Rom und 1995/96 für die Residenz im Atelier Calder in Sache/Frankreich. 2001 bekommt er für sein Albumcover für die britische Gruppe "Blur" den Music Week CADS Award. Nach der Jahrtausendwende realisiert er auch viele Projekte im öffentlichen Raum wie z.B. 2002 im Dentsu Building in Tokio, 2009 auf dem Seoul Square in Südkorea, 2011 an der Fassade des SMETS Concept Store in Brüssel und 2016 in der Carnaby Street, Soho/London. Opie nimmt zudem an vielen wichtigen Ausstellungen teil. So beteiligt er sich 2015 an der Biennale in Venedig und 2019 an der Setouchi Triennale in Japan.

Vertreten unter anderem in:
- Tate Modern, London
- National Portrait Gallery, London
- Fondation Cartier pour l'art contemporain, Paris
- Essl Museum - Kunst der Gegenwart, Klosterneuburg
- Kunsthaus Zürich
- Museu d'Art Contemporani de Barcelona
- Israel Museum, Jerusalem
- Institute of Contemporary Art Boston
- Karuizawa New Art Museum/Japan
- Takamatsu City Museum of Art, Japan

Überblick über die bei VAN HAM versteigerten Werke von Julian Opie:

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