Karl Blechen

1798 Cottbus - 1840 Berlin

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Biografie Karl Blechen

Bedeutender Landschaftsmaler der deutschen Romantik. Studium 1822-24 an der Akademie Berlin, 1823 Reise in die Sächsische Schweiz, wo Blechen eine Serie von Naturstudien anfertigt, er lernt Caspar David Friedrich kennen, unter dessen Einfluss sein Frühwerk stehen wird. Als Bühnenmaler ab 1824 am Königstädtischen Theater in Berlin tätig (fantastische und »schaurige Motive« im Zeitgeschmack). 1828/29 Italienreise, hier entwickelt Blechen nicht nur sein stärkstes Ausdrucksmittel, die Darstellung des Lichts in variationsreichen Hell-Dunkel-Effekten, sondern er wendet sich der Freilichtmalerei zu. Von besonderem Wert sind die ebenda angefertigten Skizzen, die das direkte Erleben Blechens in der Natur erfahrbar machen. Ab den 30er Jahren verstärkt sich auch motivisch die realistische Komponente (Walzwerk bei Eberswalde, 1834); die atmosphärischen Landschaftsbilder nehmen Eigenschaften der impressionistischen Malerei vorweg. Im Spätwerk kehrt Blechen zu romantischen Ideallandschaften zurück.

Steppes, Michael; Schaller, Andrea: Seemann Künstlerlexikon. Leipzig, 2012: E.A. Seemann Verlag.

Überblick über die bei VAN HAM versteigerten Werke von Karl Blechen:

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