Louis Douzette

1834 Tribsees - 1924 Barth/Ostsee

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Informationen zu Louis Douzette


Geburtsdatum/-ort – 25. September 1834 Tribsees
Todestag/-ort – 21. Februar 1924 Barth

Biografie Louis Douzette


Der deutsche Landschaftsmaler Louis Douzette war besonders von der Wirkung des Mondscheins in der Schönheit nächtlicher Landschaften beeindruckt. Seine sogenannten »Mondscheingemälde« zeugen von der Idee der romantischen Bewegung des 19. Jahrhunderts: Sie flüchten sich in die Natur und stellen ein Gegenkonzept zur industriellen Revolution dar.

Gleichzeitig verfügen sie über erste Anzeichen des aufkommenden Impressionismus.
1834 im Mecklenburg-vorpommerschen Tribsees geboren, erhält Douzette bereits als Vierzehnjähriger Zeichenunterricht beim eigenen Vater, der den Lebensunterhalt der Familie als Stubenmaler verdient. 1852 zieht die Familie in den idyllisch gelegenen Ort Barth. Die Schönheit der Natur seiner neuen Heimat beeindruckt Douzette nachhaltig und motiviert in ihm den Wunsch zu einer fundamentierten künstlerischen Ausbildung, die es ihm erlauben sollte, seine neue Heimat auf der Leinwand festzuhalten.
Dem Beispiel des Vaters folgend, geht Douzette als 21-Jähriger nach Berlin, das für den jungen Mann zunächst eine große Herausforderung darstellt. Ihm ist es nicht möglich die hohen Kosten für professionellen Unterricht aufzubringen, weshalb er sich neben seiner Tätigkeit als Stubenmaler zuerst autodidaktisch weiterbildet. Das Blatt wendet sich, als es ihm gelingt im Atelier des Malers Hermann Eschkes unterzukommen, der ihn fortan unterrichtet. Angeleitet von seinem Lehrer, beschäftigt sich Douzette bereits in seinem Frühwerk mit dem Sujet der Mondlandschaft und natürlichen Lichtphänomenen. Bereits seine ersten Werke ernten das Lob des Publikums und es gelingt ihm einige seiner Arbeiten zu verkaufen. 1863 tritt er dem Verein Berliner Künstler bei und kann sich danach im großstädtischen Kunstgeschehen zunehmend etablieren.

Nach mehrfachen Studienaufenthalten an der Ostseeküste entschließt sich Douzette 1878 zu einer Reise nach Frankreich. Hier lernte er die französische Plein-air-Malerei und die Schule von Barbizon kennen und fängt an diese zu adaptieren. Er beginnt damit unter freiem Himmel zu arbeiten, um die natürlichen Licht- und Schattenverhältnisse der jeweiligen Landschaft in ihrer naturgegebenen Farbigkeit einzufangen. Dennoch vollzieht er nie den endgültigen Schritt zum Impressionismus. Er entwickelt eine lockere und freie Malweise und beweist bei der immer wiederkehrenden Darstellung eines stimmungsvollen Zusammenspiels des silbrigen Mondlichtes und seiner Spiegelung im Wasser sowie der umgebenden Landschaft großes künstlerisches Geschick. Seine stimmungsvoll-romantischen, beinahe kontemplativen Nachtlandschaften trugen ihm zurecht den Namen »Mondschein-Douzette« ein.

1896 verleiht ihm die Akademie in Berlin den Professorentitel. 1895 zieht es den Maler zurück in seine Wahlheimat Barth, wo er bis ins hohe Alter hinein eine große Zahl an Werken schafft. Louis Douzette verstirbt am 21. Februar 1924.

Louis Douzette ist u.a. in folgenden Museen und Institutionen vertreten:


- Vineta Museum, Barth
- Windjammer Museum, Barth
- Pommersches Landesmuseum, Greifswald
- Stralsund Museum

Überblick über die bei VAN HAM versteigerten Werke von Louis Douzette:

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