Louise Bourgeois

1911 Paris - 2010 New York

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Biografie Louise Bourgeois

Amerikanische Bildhauerin, Malerin, Zeichnerin, Installationskünstlerin. Studium: 1932-35 Mathematik, Sorbonne; 1932-38 Ecole du Louvre; Malerei, Académie de la Grande Chaumière; bei Fernand Léger, alle Paris. 1938 Übersiedlung nach New York; Beginn der bildhauerischen Arbeit, die aus dem Bestreben, traumatische Kindheitserfahrungen zu überwinden, motiviert wird. Ihr Werk entsteht in z.T. selbstgewählter Isolation, wobei sie ihr Dasein in New York als befreiende Erfahrung beschreibt. - Das frühe Werk ist charakteristisch durch Fragilität, die einer zunehmenden Festigkeit weicht; vielleicht ein sinnbildhafter Ausdruck für das Reifen der Künstlerpersönlichkeit Bourgeois'. Die Besonderheit des Ouvres zeigt sich in der nüchternen, aber ausdrucksstarken Behandlung des Sexuellen, wobei amorphe Gebilde zu souveräner geschlechtlicher Indifferenz tendieren und damit einen Höhepunkt ihrer künstlerischen Ausdrucksfähigkeit beschreiben. Zu Lebzeiten erfuhr ihr Schaffen Würdigung durch mehrere Retrospektiven (u.a. 1982 New York, Museum of Modern Art; 1989 Frankfurt am Main, Kunstverein; 1995-96 Paris, Musée d'Art Moderne). 1984 Officier de l'Ordre des Arts et des Lettres, Paris.

Steppes, Michael; Schaller, Andrea: Seemann Künstlerlexikon. Leipzig, 2012: E.A. Seemann Verlag.

Überblick über die bei VAN HAM versteigerten Werke von Louise Bourgeois:

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