Ludwig Adrian Richter

1803 Dresden - 1884 Dresden

Künstlersuche

Biografie Ludwig Adrian Richter

Deutscher Maler, Zeichner der Romantik. Ausbildung bei seinem Vater, einem Zeichner und Kupferstecher, unter Orientierung an Daniel Chodowiecki; Studium: Kunstakademie Dresden. 1820/21 als Zeichner eines russischen Fürsten in Paris und Südfrankreich. Lebt 1823-26 in Rom; befreundet mit Joseph Anton Koch und Julius Schnorr von Carolsfeld, Ausbildung einer idealistischen Landschaftsauffassung (Rocca di Mezzo im Sabinergebirge; Ave Maria, 1834, Leipzig, Museum der Bildenden Künste), die später biedermeierliche und genrehafte Züge erhält.

Unterrichtet 1828-35 in Meißen, parallel auch an der Kunstakademie Dresden. Wird bekannt durch Landschaftsbilder zum Harz, zum Riesengebirge und zu Franken in der Reihe »Das malerische und romantische Deutschland«; auch über 2500 Holzschnitte. Ab 1842 illustriert Richter zahlreiche der damals populär werdenden Märchenbücher (u.a. Johann Karl August Musäus, Volksmärchen der Deutschen), Sammlung von Volksliedern und sogenannten Hausbüchern (über 150 ill. Bücher). 1855 Goldmedaille der Weltausstellung Paris für sein Gemälde »Brautzug im Frühling«. 1873 Aufgabe der künstlerischen Tätigkeiten wegen eines Augenleidens. Werke: Berlin, Alte Nationalgalerie; Dresden, Gemäldegalerie.
Steppes, Michael; Schaller, Andrea: Seemann Künstlerlexikon. Leipzig, 2012: E.A. Seemann Verlag.

Überblick über die bei VAN HAM versteigerten Werke von Ludwig Adrian Richter:

1