Marie-Jo Lafontaine

1950 Antwerpen

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Biografie Marie-Jo Lafontaine

Belgische Installations-, Video-, Fotokünstlerin, Malerin. Studium: 1975-79 Ecole Nationale Supérieure d'Architecture et des Arts Visuels »La Cambre«, Brüssel. Gestaltet zunächst minimalistische, aus monochromen Farbflächen komponierte textile Wandbilder und Malerei (Blut und Boden, 1982). Gleichzeitig erste Videoskulpturen (La batteuse de palplanches, 1978). 1987 zeigt Lafontaine auf der documenta in Kassel die mit faschistischer Ästhetik kokettierende Videoinstallation Les larmes d'acier (1986), eine mit eindringlichem Sound untermalte erotische Inszenierung des sich sportlich verausgabenden männlichen Körpers. Seither zahlreiche weitere Videoskulpturen (Jeder Engel ist schrecklich, 1992), interaktive Multimediainstallationen (zum Teil zusammen mit Todor Todoroff), monumentale Fotoserien (Kinder bleibt wach!, 1999) und Arbeiten im öffentlichen Raum (I love the world, Frankfurt am Main, 2006). Werke: Antwerpen, Museum van Hedendaagse Kunst; Berlin, Hamburger Bahnhof; Gent, Stedelijk Museum voor Actuele Kunst SMAK; Karlsruhe, Zentrum für Kunst und Medientechnologie ZKM.
Steppes, Michael; Schaller, Andrea: Seemann Künstlerlexikon. Leipzig, 2012: E.A. Seemann Verlag.

Überblick über die bei VAN HAM versteigerten Werke von Marie-Jo Lafontaine:

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