Max Friedrich Rabes

1868 Samter/Posen - 1944 Wien

Künstlersuche

Biografie Max Friedrich Rabes

Max Rabes (1868-1844) war einer der bekanntesten deutschen Maler unter Kaiser Wilhelm II und gilt heute als der Hauptvertreter der Berliner Orientmalerei. Seine ersten zeichnerischen Versuche entstehen im Selbststudium nach der Natur und später unter Leitung des Architektur- und Landschaftsmalers Paul Graeb, auf dessen Empfehlung er auch eine Zeit bei dem Dekorationsmaler Paul Borgmann in Berlin lernt.
Im Herbst 1898 begleitet er, gemeinsam mit den Malern Carl Saltzmann und Wolfgang Christian Gentz, Kaiser Wilhelm II auf einer Reise nach Konstantinopel (Istanbul) und in den Nahen Osten. Das große Interesse des Malers für besondere Lichtwirkungen fand nicht nur beim Berliner Publikum, sondern auch an höchster politischer Stelle Gefallen. Er wurde durch die kaiserliche Anerkennung zu einem der bekanntesten Künstler des wilhelminischen Reiches. Auch den bulgarischen Prinzen Cyril begleitete er auf einer seiner Amerika-Reisen. Seine Lehrzeit als Dekorationsmaler brachte ihm auch einige Aufträge zur Innenraumgestaltung ein: landschaftliche Wandgemälde im Speisesaal eines Schlosses in der Lausitz (1901), in einer Villa in Iserlohn (1905) sowie das Deckenbild und drei allegorische Wandgemälde für das Schauspielhaus in Breslau (1906).
Neben ausgedehnten Studienreisen in den Orient und nach Afrika unternahm Max Rabes u.a. auch eine Reise zu den Kriegsschauplätzen in Ostpreußen. Im Juli und August 1915 war er an der Front in Belgien, im Februar 1917 in Verdun. Zwischen diesen zahlreichen Reisen wohnte Max Rabes in Berlin.
Rabes wurde im Laufe seiner Karriere mit zahlreichen Orden ausgezeichnet und zum Ehrendoktor und Professor der Kunsthochschule in Berlin ernannte.

Überblick über die bei VAN HAM versteigerten Werke von Max Friedrich Rabes:

1