Meret Oppenheim

1913 Berlin - 1985 Basel, Schweiz

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Biografie Meret Oppenheim

Deutsch-schweizerische Objektkünstlerin, Zeichnerin, Grafikerin, Lyrikerin. Ab 1933 in Paris; Kontakt u.a. mit Hans Arp, André Breton, Marcel Duchamp und Max Ernst. Gestaltet surrealistische, von der Kritik zum Teil als »typisch weiblich« empfundene Objekte wie z.B. eine mit Pelz bezogene Tasse (Déjeuner en fourrure, 1936). 1933 steht sie Man Ray für dessen Fotoserie Erotique voilée Modell. Später auch Mode- und Schmuckdesign sowie surreal anmutende Möbel (Tisch mit Vogelfüßen, 1939). Ab 1958 intensive zweite Schaffensperiode, wobei Oppenheim häufig auf Ideen der 1930er Jahre zurückgreift. Publiziert Gedichtbände mit eigenen Siebdrucken (Sansibar, 1981; Caroline, 1985) und konzipiert Brunnenskulpturen für den öffentlichen Raum (Waisenhausplatz Bern, 1985). Werke: Bern, Kunstmuseum ; New York, Museum of Modern Art.

Steppes, Michael; Schaller, Andrea: Seemann Künstlerlexikon. Leipzig, 2012: E.A. Seemann Verlag.

Überblick über die bei VAN HAM versteigerten Werke von Meret Oppenheim:

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