Peder Moerk Moensted

1859 Grenaa - 1941 Kopenhagen

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Biografie Peder Moerk Moensted

Mit der Wiederentdeckung der skandinavischen Malerei in den letzten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts rücken auch die Werke des dänischen Künstlers Peder Moensted wieder stärker in den Blickpunkt internationalen Sammlerinteresses.

Peder Moerk Moensted erhält als Sohn eines wohlhabenden Schiffbauers schon früh Malunterricht an der Kunstschule in Aarhus. Diese künstlerische Ausbildung setzt er mit einem Studium an der Kopenhagener Kunstakademie fort, die er 1875 besucht. Die sich anschließenden Folgejahre werden vor allem durch vielfältige Studienreisen geprägt: so bereist Moensted unter anderem Rom, Capri, Venedig, den Gardasee und Ravello. Er siedelt nach Paris über, wo er bis 1883 im Atelier William Adolphe Bouguereaus wirkt. Weitere Reisen führen ihn zunächst in die Schweiz, dann 1889 weiter nach Algerien und drei Jahre später auf Einladung des griechischen Königs nach Griechenland, wo der Maler die königliche Familie porträtiert. In Ägypten malt er wiederum die dort zu verortenden Pyramiden. Die auf den Reisen gewonnenen, vielfältigen Eindrücke arbeitet Moensted im Atelier aus, wobei sich das Werk kaum in den Kanon der klassisch-tradierten Akademiemalerei einordnen lässt. Vom französischen Impressionismus beeinflusst, werden die bereisten Landschaften zum bevorzugten Sujet des Malers. Insbesondere sind es die fotorealistisch anmutenden Waldansichten, die dem Künstler den Eingang zum internationalen Kunstmarkt verschafft haben. Insgesamt besticht das Werk Moensteds, bedingt durch die vielen Reisen, durch eine breite Varianz an verbildlichten Motiven.

 

Überblick über die bei VAN HAM versteigerten Werke von Peder Moerk Moensted:

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