Qichang Dong

1555 Huating - 1636

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Biografie Qichang Dong

Dong Qichang, ein Maler und Gelehrter der ausgehenden Ming-Dynastie, war besonders bekannt für seine Kalligraphie. Sein Werk steht in der Tradition der Malerei der Yuan-Dynastie und hier wendet er sich vornehmlich den vier Meistern Huang Gongwang, Wu Zhen, Wang Meng und Ni Zan zu. Seine Landschaften sind meist gänzlich ohne Figurenstaffage, streng vermied er Sentimentalität und alles Raffinierte in der Darstellung. Sein Stil prägen gewollte Dissonanzen, wie absichtlich verfälschte Raumbeziehungen und ein gewollt ungeschickter Umgang mit Pinsel und Tusche, mit denen er versuchte die Unmittelbarkeit der Wahrnehmung in seine Bilder zu bannen. Anderseits bemühte er sich um die naturgetreue Wiedergabe und es gelingt ihm das Monumentale der Landschaft einzufangen.

Er galt als großer Kenner und systematisierte die chinesische Malerei. Die bis heute gültige Einteilung der Künstler der Ming-Dynastie in die nördliche (Zhe-) Schule der akademischen Berufsmaler und die südliche (Wu-) Schule der meist höher geschätzten dilettierenden Literatenmaler geht auf ihn zurück. Von ihm stammen die Anthologien 'Das Auge der Malerei' (Huayen), die 'Bedeutung der Malerei' (Huazhi) und 'Notizen über Malerei aus dem Meditationszimmer' (Huachanshi suibi).

Überblick über die bei VAN HAM versteigerten Werke von Qichang Dong:

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