Richard Müller

1874 Tschirmitz - 1954 Dresden

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Biografie Richard Müller

Als Richard Müller mit nur 26 Jahren 1900 als Professor für Zeichnung an die Kunstakademie in Dresden berufen wird, ist er ein international bekannter Künstler. 1897 gewinnt er den Prix de Rome und erhält im Jahr seines Amtsantrittes eine Goldmedaille auf der Pariser Ausstellung. Neben Max Klinger, der ihm die Technik der Radierung nahebringt, ist er einer der bedeutendsten Symbolisten in Sachsen. In seinen ungewöhnlichen, fantasievollen und oftmals surreal verfremdeten Darstellungen greift Müller Themen wie Erotik, Vergänglichkeit, Traumbilder und Natursehnsucht auf.

Dabei folgt er mit seiner altmeisterlich anmutenden, brillanten und akribischen Technik keiner bestimmten Kunstströmung. Um eine ganz eigene Malerei zu entwickeln lässt er sich vielmehr von unterschiedlichen Stilrichtungen inspirieren. So verleiht er seinen Bildern mit bekannten Themen eine spannende neue Wirkung wie auch verschiedene Assoziationsmöglichkeiten. Während seiner dreißigjährigen Lehrtätigkeit an der Akademie - von 1933 bis 1935 ist er dort auch Rektor - zählen unter anderem Max Ackermann, George Grosz und Hans Scheibes zu seinen Schülern. Aber wie kaum ein anderer beeinflusst Müller durch seinen Hang zur Präzision und zur Groteske die Künstler der Neuen Sachlichkeit.

Überblick über die bei VAN HAM versteigerten Werke von Richard Müller:

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