Rosemarie Trockel

1952 Schwerte

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Biografie Rosemarie Trockel

Deutsche Bildhauerin, Objekt-, Installations-, Videokünstlerin, Zeichnerin, Grafikerin. Studium: 1974-78 Kölner Werkschulen, bei Werner Schriefers (Malerei). Gleichzeitig entstehen erste experimentelle Super-8-Filme (Sei kein Kind von Traurigkeit). Unternimmt ab 1980 mit der Kölner Galeristin Monika Sprüth mehrere Reisen in die USA; Bekanntschaft u.a. mit Jenny Holzer und Cindy Sherman. Trockel thematisiert in ihrer konzeptuell-künstlerischen Praxis zum Teil in ironisch-kritischer Manier v.a. die Rolle der Frau in der Gesellschaft und im zeitgenössischen Kunstbetrieb. Neben Installationen, Objekten, Skulpturen und Arbeiten im öffentlichen Raum (Less Sauvage than Others, Münster 2007) entstehen auch Videoarbeiten, Gemälde und Zeichnungen. Besondere Aufmerksamkeit erregt Trockel mit dem zusammen mit Carsten Höller konzipierten Haus für Schweine und Menschen auf der Kasseler documenta 1997. Seit 1998 Professorin an der Kunstakademie Düsseldorf. Werke: Basel, Kunstmuseum; Frankfurt am Main, Museum für Moderne Kunst; Köln, Museum Ludwig; München, Pinakothek der Moderne; Paris, Centre Pompidou.

Steppes, Michael; Schaller, Andrea: Seemann Künstlerlexikon. Leipzig, 2012: E.A. Seemann Verlag.

Überblick über die bei VAN HAM versteigerten Werke von Rosemarie Trockel: