Shôkô Uemura

1902 - 2001

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Biografie Shôkô Uemura

Uemura Shôkô war Maler und der älteste Sohn der Künstlerin Uemura Shôen. Genau wie seine Mutter malte er im Nihonga-Stil. Blumen-und-Vögel-Darstellungen (kachôga) gehörten zu Uemuras bevorzugten Motiven. Er verstand es, dieses traditionelle Thema der japanischen Malerei gekonnt in eine moderne, oftmals dynamische Komposition umzusetzen und gleichzeitig die traditionelle Malweise der Maruyama-Shijo-Schule zu bewahren.

Im Jahr 1921 begann er sein Studium an der Städtischen Kunstschule Kyôto (Kyôto shiritsu kaiga semmon gakkô) und konnte noch im gleichen Jahr auf der 3. der jährlich stattfindenden staatlichen Kunstausstellungen (Teiten) seine Werke zum ersten Mal präsentieren. Auch in den Folgejahren waren seine Werke auf der Teiten (ab 1947 umbenannt in Nitten) regelmäßig vertreten. Uemura beendete sein Studium 1930 und begann sechs Jahre später, im Jahr 1936, als Assistenzprofessor an der Kunstschule Kyôto. 1953 wurde er Professor an der nun zur Kunsthochschule (Kyôto shiritsu bijutsu daigaku) ernannten Einrichtung.

Neben anderen zeitgenössischen Künstlern wie Yamamoto Kyûjin und Yoshioka Kenji beteiligte sich Uemura ab 1948 zudem an der Gründung der Gruppe "Gesellschaft für Kreative Kunst" (Sôzô bijutsu kyôkai). Während seiner Zeit als aktives Mitglied der Gruppe entstanden einige seiner bedeutendsten Werke, wie etwa "Nachtreiher" (Hoshigoi) aus dem Jahr 1958.

Im Jahr 1983 wurde er als 'Person mit besonderen kulturellen Verdiensten' (Bunka Kôrôsha) ausgezeichnet. Ein Jahr später wurde ihm darüber hinaus der Kulturorden (Bunka kunshô) verliehen.

Überblick über die bei VAN HAM versteigerten Werke von Shôkô Uemura:

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