Stanislas Lépine

1835 Caen - 1892 Paris

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Biografie Stanislas Lépine

1835 in der Normandie geboren und aus einfachen Verhältnissen stammend, wächst Stanislas Lépine im französischen Caen auf. Mit 18 Jahren beschließt er, sich der Malerei zu widmen und beginnt, Kopien im Louvre anzufertigen. Nachhaltig von seiner Kindheit an der Küste der Normandie geprägt, nimmt das Gewässer schnell einen wichtigen Stellenwert im Gesamtwerk des Künstlers ein, sodass der Maler wiederholt Hafenansichten von Caen und Rouen auf der Leinwand wiedergibt.
Im Jahr 1855 siedelt Lépine nach Paris über und lässt sich dauherhaft am Montmartre nieder.

Kurze Zeit später begegnet der junge Maler Jean-Baptiste Camille Corot und wird als dessen Schüler nachaltig durch seine poetisch anmutenden Landschaften geprägt. Anstelle der französischen Landschaft sind es jedoch die Pariser Stadtansichten, die Lépine zum bevorzugten Sujet wählt. Wiederkehrend und bezeichnend für Lépines Oeuvre sind demnach die nahezu impressionistisch anmutenden Ansichten von Paris, insbesondere die Seine mit ihren steilen Ufern, Brücken und Lastkähnen und den alten Straßen von Montmartre, die stets in zarten Grautönen ausgeführt sind. Stanislas Lépines Werke zeugen von einer hellen Farbpalette und bestechen durch eine eindrucksvolle Lichtführung.
Obwohl der Maler seit seinem Debüt 1859 regelmäßig im Pariser Salon ausstellt, erzielt er Zeit seines Lebens nur einen bescheidenen Erfolg. Heute erfreuen sich jedoch zahlreiche Sammler an seinem Werk, sodass viele seiner Gemälde u.a. in den Sammlungen der Pariser Museen und der National Gallery in London vertreten sind.

Überblick über die bei VAN HAM versteigerten Werke von Stanislas Lépine:

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