Tim Eitel

1971 Leonberg

Künstlersuche

Biografie Tim Eitel

Mit seiner figurativen Malerei, die dem Realismus und der Romantik verpflichtet ist, ist Tim Eitel einer der populärsten Protagonisten der "Neuen Leipziger Schule". In seinen ruhigen, in sich geschlossenen Bildern zeigt er Situationen ohne jeglichen narrativen Moment. Sie beruhen auf fotografisch festgehaltenen Begegnungen, Objekten oder real existierenden Räumen. Auch die Dargestellten kommen oft aus dem Bekanntenkreis des Künstlers. Aus jeder dieser Erfahrungen zieht Eitel das Wesentliche, das Bedeutungsvolle.

Dieses sucht er, in der Ambivalenz zwischen der reinen Farbe als flächige, abstrakte Form und der Farbe als Motiv zum Ausdruck zubringen. Auf diese Weise erschafft er fiktive Parallelwelten, die Analogien zur Wirklichkeit aufweisen.
Tim Eitel studiert von 1994 bis 1996 Freie Kunst an der Hochschule Burg Giebichenstein in Halle. 1997 wechselt er an die Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig, wo er 2001 Meisterschüler von Arno Rink wird (bis 2003). 2002 ist er Mitbegründer der Produzentengalerie "Liga". Im selben Jahr erhält er das Landesgraduiertenstipendium des Freistaates Sachsen und nimmt zudem am Internationalen Atelierprogramm des Kunsthauses Bethanien in Berlin teil. 2003 bekommt er den "Marion Ermer-Preis". Mit der ersten Ausstellung in der Leipziger Galerie Eigen + Art im gleichen Jahr gelingt ihm der Durchbruch und er avanciert bald neben Neo Rauch zum bekanntesten Vertreter der "Neuen Leipziger Schule". Von nun an zeigt er seine Arbeiten in vielen Ausstellungen im In- und Ausland. So 2019 im Museum der bildenden Künste in Leipzig mit einer Übersicht der vergangenen zehn Jahre.

Vertreten unter anderem in:
- Essl Museum - Kunst der Gegenwart, Klosterneuburg
- Museum Frieder Burda, Baden-Baden

Überblick über die bei VAN HAM versteigerten Werke von Tim Eitel:

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