Wolfgang Tillmans

1968 Remscheid

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Biografie Wolfgang Tillmans

Im Fokus der Kunst des deutschen Fotografen, Installations- und Videokünstlers steht das Schaffen von Bildern. Bekannt wird er in den 1990er Jahren mit Aufnahmen, die das unbeschwerte Lebensgefühl der Jugendlichen dokumentieren. Dazu kommen bald weitere Sujets wie Porträt, Aktdarstellung, Stillleben und Landschaft. Auch hier sucht er aus ästhetischer wie gesellschaftspolitischer Sicht, seine Wahrnehmung von Wirklichkeitsentwürfen und Wahrheitsansprüchen wiederzugeben.

Daneben experimentiert er mit der Fototechnik und schafft ohne Kamera abstrakte Arbeiten, in denen er die Grenzen zum Sichtbaren auslotet. Zudem beschäftigt er sich ab 2009 mit den neuen Möglichkeiten der Digitalfotografie.
Als Autodidakt arbeitet Tillmans von 1987 bis 1990 in Hamburg. Dann geht er nach England, um am Bournemouth and Poole College of Art and Design zu studieren. 1992 zieht er nach London. Dort lebt er bis 2007, unterbrochen von einem Aufenthalt in New York 1994/95. Während dieser Zeit lehrt er 1998/99 an der Kunsthochschule in Hamburg und von 2003 bis 2006 an der Städelschule in Frankfurt a.M. 2006 eröffnet er die nichtkommerzielle Galerie "Between Bridges". Diese betreibt er seit 2014 in Berlin, wo er 2007 ein zweites Domizil gefunden hat. Tillmans erhält zahlreiche Preise, darunter als erster Fotograf und Nichtengländer 2000 den renommierten Turner Prize. Seit 2010 zeigt er seine Arbeiten in großen Museums-Einzelausstellungen. 2012 wird er Mitglied der Kunstakademie Berlin und 2013 der Royal Academy of Arts, London.

Vertreten unter anderem in:
- Museum für Moderne Kunst, Frankfurt a.M.
- Hamburger Kunsthalle
- Museum Ludwig, Köln
- Fondation Cartier pour l'art contemporain, Paris
- Tate Britain, London
- Fondation Beyeler, Basel/Riehen
- ARCO Collection, Madrid
- Los Angeles County Museum of Art
- Solomon R. Guggenheim Museum, New York
- 21st Century Museum of Contemporary Art - Kanazawa

Überblick über die bei VAN HAM versteigerten Werke von Wolfgang Tillmans: