Außergewöhnliche Shyâma Târâ aus unserer Rubrik: Asiatika - Chin. Kunsthandwerk_Teil 2
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Asiatische Kunst am 08.12.2016, Los 2128

AUßERGEWÖHNLICHE SHYÂMA TÂRÂ.
Westtibet. 15. Jh.

Helle Bronze mit fein ziselierten Mustern, Augen und Mund mit Silber und Kupfer eingelegt, Reste von Vergoldung und kultischer Bemalung. Die 'Grüne Befreierin' sitzend auf einem Lotossockel mit dem rechten Bein ausgestreckt als Zeichen ihrer Aktivität. Mit ihrer in der mudrâ der Freigiebigkeit geöffneten Rechten hält sie den Stängel einer geöffneten weißen Lotosblüte, mit der Linken den eines halb geöffneten blauen Utpala-Lotos. Beide Blüten begleiten jeweils drei Knospen, welche die erleuchtete Tatkraft der Târâ als Mutter der Buddha der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft verkörpern.
Inschrift vor der Figur: rJe-rTsun-ma sGrol-ma La na-mo (Verehrung der edlen Târâ). Inschrift auf dem Sockel: bDag Sangs-rGyas Seng-ges Dri-can Pha-ma gNyis Kyis Dri-lan bSob Phyir bZheng (Gefertigt von Sangje Senge Tritschen, um das Anliegen der gütigen Eltern zu erfüllen).

Der Sockel ist vermutlich original verschlossen. Höhe 21cm. Zustand A/B.

Die überaus elegante und gekonnte Gestaltung, die feine Ausarbeitung zahlreicher Details und die fein gravierte Inschrift auf dem Sockel belegen die hervorragende Qualität dieser Figur und sprechen für ihre frühe Datierung.

Bei einer radiologischen Untersuchung konnte festgestellt werden, dass sich in der Figur mehrere aufgerollte Streifen, wohl aus Textil, befinden, sowie Reis und evtl. Reste des Lehmkerns vom Gießen.

Provenienz:
-Privatsammlung Deutschland.

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