Beeindruckendes okimono einer hanayome-Braut aus unserer Rubrik: Asiatika - Jap./Korea. Kunsthandwerk
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Asiatische Kunst am 14.06.2018, Los 2200

BEEINDRUCKENDES OKIMONO EINER HANAYOME-BRAUT.
Japan. Meiji-Zeit. Um 1900.

Aus einem großen Stück Elfenbein fein und detailreich geschnitzt. Stehend in dem typischen dreilagigen furisode-Kimono mit langen Ärmeln, verziert mit
Chrysanthemen, Kiefern und Bambus sowie Wolken mit shibori-Mustern. Der breite obi-Gürtel
ist auf dem Rücken in einen flachen Schmetterlingsknoten geschlungen mit einem hôô-Vogel
als Muster. Auf den Ärmeln sind jeweils Familienwappen zu finden. In den Kragen des
Gewandes hat sie vorne eine Tasche mit Tüchern gesteckt, in der Hand hält sie den
Faltfächer - von beiden hängt eine Quaste herab. Unter den drei wattierten Säumen ist die
Spitze eines Fußes in tabi-Socken sichtbar. Ihre Haare sind kunstvoll hochgesteckt, mit
einem Papierband zusammengebunden und zusätzlich mit einem Kamm und einem mit
Chrysanthemen verzierten kogai geschmückt. Über der Stirn trägt sie ein tsunokakushi-Tuch,
wörtlich ein 'Horn-Verberger', der am Haarknoten hinten mit einem Schmetterlingshaarpfeil
festgesteckt ist. Solche Horn-Verberger sollen bei der Braut die Hörner der Eifersucht
verbergen, die schon bei der Hochzeit auftreten können. Höhe 43cm. Sign.: ... Yoshihiro & kakihan, unter dem Boden. Zustand B. Kleinere Teile Restauriert.

Provenienz:
-Sammlung Friedrich Wilhelm Waffenschmidt, Köln.

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