Kunga Peljor, der zweite Drukchen aus unserer Rubrik: Asiatika - Jap./Korea. Kunsthandwerk_Teil 2
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Asiatische Kunst am 08.12.2016, Los 2154

KUNGA PELJOR, DER ZWEITE DRUKCHEN.
Tibet. Ca. 16. Jh.

Bronze mit Feuervergoldung. Inkarnat mit Goldfarbe, Augen, Mund und Haare farbig gefasst. Der hohe Lama, der von 1428-76 im Süden Tibets lebte, sitzt auf einem doppelten Lotos, die
beiden Hände in dharmachakra mudrâ vor der Brust erhoben. Das mehrteilige kasaya-Gewand
aufwendig geschmückt mit fein gravierten Blütenbordüren. Auf der Rückseite des wohl
original verschlossenen und noch gefüllten Sockels folgende Inschrift: "rgyal dbang kun
dga' dpal 'byor la na ma". Der erste Teil (rgyal dbang) bedeutet siegreicher Herr oder
König und wird für die höchsten Lamas (geistliche Gelehrte) verwendet. Der Name der
dargestellten Person findet sich in der Mitte und lautet: "kun dga' dpal 'byor", was
vereinfacht "Kunga Peljor" gesprochen werden kann. Der letzte Teil der Inschrift setzt
sich zusammen aus der Höflichkeitsform "la" und "na ma", als Indiz dafür, dass es sich
hierbei um einen Namen handelt. Höhe 17cm. Zustand A/B.

Übersetzung und Interpretation von Eva Maria Seidel.

Provenienz:
-Hans Erik von Trützschler Freiherr zum Falkenstein (1892-1956), Schloss Falkenstein im Vogtland, durch Erbgang Privatsammlung Hessen.

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384. Asiatische Kunst,
08.12.2016, Los 2154,
Taxe: € 2.000
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