Messkelch des Hermann Werner von Wolff-Metternich zur Gracht aus unserer Rubrik: Silber
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Europ. Kunstgewerbe und Schmuck am 18.11.2010, Los 1302

MESSKELCH DES HERMANN WERNER VON WOLFF-METTERNICH ZUR GRACHT, FÜRSTBISCHOF ZU PADERBORN.
Johan Stüker. Silber, vergoldet.

Höhe 22,5. Sechspassiger, mehrfach gestufter Fuß. Schaft mit glattem Nodus. Kuppa in durchbrochener
Manschette sitzend. Auf Boden feine Gravur des Fürstbischöflichen Wappen mit Jahreszahl
1699. {Beil.:} Patene und Kelchlöffel. Silber, vergoldet. In originalem Futteral. Ca. 555cm.
Zustand A.

Provenienz:
Schloss Wehrden, Beverungen.

Von der Hand Johan Stükers sind mehrere Messkelche und weiteres Altargerät erhalten. Unter anderem werden sie im Dom von Paderborn und in Sankt Nicolai in Höxter verwahrt.

Hermann Werner von Wolff-Metternich zur Gracht (1625-1704) wurde am 15. September 1683 von dem Paderborner Domkapitel zum Fürstbischof gewählt. Dieses Amt sollte er einundzwanzig Jahre inne halten. Im Jahre 1699, das Jahr in das auch der hier vorliegende Kelch datiert ist, wurde die von ihm in Auftrag gegebene Kirche "Hl. Familie und Hl. Stephanus" geweiht. Ebenso wie Schloß Wherden, der nahe gelegene Wohnsitz des Fürstbischofs, wurde sie nach Plänen des Architekten Ambrosius von Oelde erbaut.

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