Deckelhumpen mit Allegorien der Vier Jahreszeiten aus unserer Rubrik: Silber
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Augsburg

Europäisches Kunstgewerbe am 16.05.2018, Los 212

DECKELHUMPEN MIT ALLEGORIEN DER VIER JAHRESZEITEN.
Augsburg. Um 1661. Elias Schifflen I.

Silber mit Teilvergoldung. Auf hohem, leicht gekehlten Stand mit Blattrelief, doppelwandiger, zylindrischer Korpus.
Der Mantel mit plastisch reliefierten Darstellungen der vier Jahreszeiten. Rechts des
Henkels beginnend mit einem Putto ein großes Füllhorn haltend und mit Ährenkrone als
Sommer, dann ein Flöte spielender Putto als Frühling, gefolgt von der Darstellung des
Winters mit kleinem Feuerbecken und endend mit der Darstellung des Herbstes in Form eines
kleinen Bacchanten auf einem Weinfass. Der gewölbte Scharnierdeckel mit breitem, gewelltem
Rand und Tulpendekor, kreiselförmigem Knauf sowie gegabelter Daumenrast. Großer Ohrhenkel
mit Facettenzier. Ca. 1280g. Höhe 23,5cm.

Vierfach gemarkt: BZ Augsburg 1657-1661 (Seling Nr.620), MZ Elias Schifflen I (tätig vor 1665-1684, ebd. Nr.1667). Zustand B.

Provenienz:
Sammlung Friedrich Wilhelm Waffenschmidt, Köln.

Literatur:
Seling, Helmut: Die Kunst der Augsburger Goldschmiede 1529-1869, München 1980, Bd. II. Zum Typus des Humpens mit Darstellung der vier Jahreszeiten siehe Nr.427.


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408. Europäisches Kunstgewerbe,
16.05.2018, Los 212,
Taxe: € 6.000
Ergebnis: € 9.675

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