Monumentaler Barock Elfenbeinhumpen mit antikisierender Schlacht aus unserer Rubrik: Silber
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Augsburg

Europäisches Kunstgewerbe am 16.05.2018, Los 208

MONUMENTALER BAROCK ELFENBEINHUMPEN MIT ANTIKISIERENDER SCHLACHT.
Augsburg. 1626-1630. Matthäus Pregel.

Silber mit Teilvergoldung. Elfenbein. Ovaler, gewölbter Standring mit relieferten und punzierten Blumen. Darüber der
außergewöhnlich große Elfenbeinmantel mit virtuos geschnitzter Schlachtendarstellung. In
dichtem, umlaufenden Relief Krieger in antikisierenden Rüstungen auf ihren Pferden in
wildem Schlachtengetümmel. Manche Partien nahezu vollrund ausgearbeitet. Den oberen
Abschluss bildet ein in Silber gearbeitetes Lorbeerband. Der Scharnierdeckel mit
auskragendem, leicht gewelltem Rand, Blumen- und Früchterelief sowie Kugelknauf. Der große
geschwungene Henkel mit Akanthus- und Perlzier. Ca. 3060 (inkl. Elfenbein)g. Höhe 31,5cm.

Zweifach gemarkt: BZ Augsburg 1626-1630 (Seling Nr.360), MZ Matthäus Pregel (tätig 1609-1635, ebd. Nr.1229). Zustand B. Elfenbein mit Trocknungsrissen.

Provenienz:
Sammlung Friedrich Wilhelm Waffenschmidt, Köln.

Der hier verwendeten Elefantenstoßzahn stellt aufgrund seiner schieren Größe für die Zeit der Herstellung des Humpens einen außergewöhnlich hohen Wert dar. Die ausgesprochen kunstfertige Bearbeitung des Elfenbeins mit hoher Tiefenwirkung und perspektivischer Darstellung der Pferde und Krieger macht ihn zu einem Gesamtkunstwerk außerordentlicher Qualität.


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408. Europäisches Kunstgewerbe,
16.05.2018, Los 208,
Taxe: € 35.000
Ergebnis: € 56.760

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