Rudolf Bauer: Triangles aus unserer Rubrik: Mod. Gemälde, Zeichnungen, Aquarelle
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Rudolf Bauer

1889 Lindenwald

Moderne Kunst / Zeitgenössische Kunst am 06.06.2013, Los 302

Bauer, Rudolf
1889 Lindenwald - 1953 Deal/New Jersey

"Triangles". 1938. Öl auf Leinwand. 130 x 100cm. Signiert unten rechts: R. Bauer sowie verso auf der Leinwand oben links: Rudolf Bauer. Rahmen.
Rückseitig auf dem Keilrahmen zwei Stempel 'Das Geistreich. R. Bauer. An der Heerstraße
78. Charlottenburg-Westend' und 'L. A. Schröter & Co, Charlottenburg, No 14
Hardenbergstrasse Nr. 14' sowie handschriftlich nummeriert 'F. N. 212'.
Auf der Rückwand des Rahmens Etikett der Leonard Hutton Galleries New York.

Provenienz:
The Solomon R. Guggenheim Collection, New York
Leonard Hutton Galleries, New York
Privatsammlung Frankreich

Ausstellungen:
Das Geistreich, Berlin 1938
Baltimore Museum of Art, Baltimore 1939
The Solomon R. Guggenheim Museum, New York 1939, S. 117, Kat.-Nr. 212,
Wanderausstellung der The Solomon R. Guggenheim Collection, San Diego, California,
Cleveland, Ohio, Springfield, Massachusetts
Hutton Hutschnecker Galleries, New York 1970, Kat.-Nr. 59, S. 28.

Literatur:
Art of Tomorrow, Solomon R. Guggenheim Collection of Non Objective Painting, New York
1939, S. 117, Kat.-Nr. 212
Ausst.-Kat. Rudolf Bauer, Weinstein Gallery, San Francisco/ Rudolf Bauer Estate and
Archives, San Francisco, 2007, Abb. S. 28.

"Im Jahr 1929 gründet Rudolf Bauer mit Unterstützung seiner Freundin und Künstlerkollegin
Hilla von Rebay in Berlin das Museum für Gegenstandslose Malerei, "Das Geistreich", in dem
er sowohl seine eigenen Arbeiten als auch die befreundeter Künstler, wie beispielsweise
Wassily Kandinsky, ausstellte. Als Beraterin und Gründungsdirektorin der Sammlung Solomon
R. Guggenheim, macht Rebay Guggenheim zu einem Verehrer und begeisterten Sammler der Werke
Rudolf Bauers.
Die ersten und legendären Ausstellungen der Solomon R. Guggenheim Foundation in New York
unter dem Titel "Art of Tomorrow" waren von großem Schwung und Optimismus getragen. So
äußert sich Rebay über die Vielzahl der vertretenen Bauer-Arbeiten ganz euphorisch: "In
der Sammlung vertreten ist auch die Entwicklung eines Genies, des größten aller Maler, dem
spirituell am weitesten entfalteten Künstler, dessen Einfluss in die Zukunft führt. Rudolf
Bauer, dessen jede 'Non-objective' Arbeit ein vollendetes Meisterwerk ist, daß keine
Fläche, keine Form, keine Spitze geändert oder fortgenommen werden könnte ohne die
perfekte Organisation seines Werkes anzugreifen. Darüber hinaus künden seine Leistungen
als herausragender Maler, Schriftsteller, Philosoph und Musiker in Perfektion vom neuen
Ideal der Spiritualität. Durch seine selbstlose Unterstützung anderer 'Non objective'
Künstler sucht er das notwendige Gegengewicht zu den vielen materialistischen Malern zu
schaffen. Seine neuesten Arbeiten sind von mysteriösem, kraftvollem Leben erfüllt, das
vorher von niemandem in der Malerei erreicht wurde" (Ausst.-Kat., Hilla von Rebay, Art of
Tomorrow, New York, 1939, S. 4 und 8).

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