Frantisek Kupka

1871 Opocno/Tschechien - 1957 Paris

Tschechischer Maler, bedeutender Wegbereiter der abstrakten Malerei. Nach Studium in Prag und Wien, Reisen nach Skandinavien, lässt sich Kupka 1895 endgültig in Paris nieder, wo er v.a. mit Plakaten, Modezeichnungen und Illustrationen seinen Lebensunterhalt bestreitet und im Künstlerkreis um Jacques Villon verkehrt. Angeregt von Pointillismus, Luminismus und Jugendstil entwickelt Kupka als einer der ersten Künstler seine ungegenständliche Malerei, die er auf der Section d'Or im Pariser Herbstsalon 1912 erstmals ausstellt. Er übersetzt die Jugendstilornamentik in freie Farbrhythmen und sucht nach einem visuellen Äquivalent zur Musik (bezeichnet als Orphismus).

Sein folgendes Werk umfasst zwei Konzepte, einerseits vertikale und diagonale Farbrhythmen als »Lichtträger«, andererseits kreis- und spiralartige Farbspiele. Ab 1918 Professor an der Kunstakademie Prag, 1931 Mitbegründer der Gruppe Abstraction-Création. Werke im Musée National d'Art Moderne in Paris, und in der Nationalgalerie Prag.
Steppes, Michael; Schaller, Andrea: Seemann Künstlerlexikon. Leipzig, 2012: E.A. Seemann Verlag.

Überblick über die bei VAN HAM versteigerten Werke von Frantisek Kupka:

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