Fritz Schaefler - Wald, 56132-2, Van Ham Kunstauktionen
Fritz Schaefler: Wald aus unserer Rubrik: Mod. Gemälde, Zeichnungen, Aquarelle
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Fritz Schaefler - Wald

1888 Eschau - 1954 Köln

Moderne und Zeitgenössische Kunst
am 02.06.2015, Los 88
Taxe: € 20.000
Ergebnis: € 59.500
(inkl. Aufgeld)

SCHAEFLER, FRITZ
1888 Eschau - 1954 Köln

Wald. 1918. Eitempera auf Leinwand. 100 x 75cm. Signiert und datiert unten rechts: F Schaefler, 1918. Rahmen.

Wir danken Herrn Christoph Schaefler und Frau Dr. Christiane Schmidt für die freundliche
wissenschaftliche Unterstützung und die Bestätigung der Authentizität.

Provenienz:
Nachlass Dr. Taschenberg, München

Literatur:
Vgl. Schmidt, Christiane: Fritz Schaefler (1888-1954): Expressionistische Arbeiten der
Jahre 1918 bis 1919 in München, München 2008

Das Werk stammt aus dem Nachlass der Familie Taschenberg. "Die Künstlerin und
Kunstgewerblerin Anna ("Ännchen") Taschenberg war die Taufpatin von Schaeflers Sohn
Hannsotto. Vermutlich hatte man sich zu Münchner Studienzeiten in der Akademieklasse von
Angelo Jank kennen gelernt. Fritz Schaefler porträtierte Anna Taschenberg auf einem
Holzschnitt und einer Radierung." (Schmidt, Christiane: Fritz Schaefler (1888-1954):
Expressionistische Arbeiten der Jahre 1918 bis 1919 in München, München 2008, S. 236)

Das vorliegende Werk 'Wald' gehört zu einem der Hauptwerke Fritz Schaeflers und es zeugt
u.a. "von Schaeflers meisterhafter Beherrschung der Eitempera-Malerei. Schaefler
bevorzugte diese gegenüber der Ölmalerei.

Je ein Teil Eigelb, Wasser und Leinöl ergeben
das Bindemittel für das Farbpigment. Da diese Farbe schnell verdirbt, wird sie zeitnah vom
Maler hergestellt. Eitempera erfordert eine sehr gute Maltechnik und muss in mehreren
Schichten aufgetragen werden. [...] Schaefler arbeitete bei seinen Landschaften in großen
Formaten und setzte die Farbe expressiv ein. [...] Es bedeutete für Schaefler einen
immerwährenden Kampf, Gemälde schaffen zu können, denn er konnte selten aus dem Vollen
schöpfen, was Malmaterialien wie zum Beispiel Pigmente betraf - sie waren schlichtweg zu
teuer." (Schmidt, Christiane: "Es ist eine ewige Fretterei. Und ich habe wirklich
geschuftet." - Ein Künstlerleben zwischen den Kriegen, in: Adam C. Oellers (Hrsg.): Fritz
Schaefler - 1888 - 1954, Aachen 2012, S. 11).

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353. Moderne und Zeitgenössische Kunst,
am 02.06.2015, Los 88
Taxe: € 20.000
Ergebnis: € 59.500
(inkl. Aufgeld)

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