Heinrich Bürkel

1802 Pirmasens - 1869 München

Informationen zu Heinrich Bürkel


Geburtsdatum/-ort – 29. Mai 1802 Pirmasens
Todestag/-ort – 10. Juni 1869 München

Biografie Heinrich Bürkel


1802 in Pirmasens geboren, beginnt Heinrich Bürkel zunächst eine Kaufmannslehre, die er jedoch zu Gunsten einer anderen Laufbahn aufgibt: Der junge Mann möchte Maler werden. 1902 verlässt er seine Heimatstadt und bricht nach München auf, wo er sich an der Akademie einschreibt. Bereits früh legt er sich auf Landschafts- und Genrestücke fest, die sich jedoch an der Akademie keiner großen Beliebtheit erfreuen. Nachdem die von ihm eingereichten Gemälde eins nach dem anderen abgewiesen werden, verlässt Bürkel die Akademie und beginnt damit sich autodidaktisch weiterzubilden.

Dabei konzentrierte er sich besonders auf das Studium Niederländischer Meister des 17.Jh. wie u.a. Philip Wouwermans oder Adriaen Brouwers, deren Werke er vor allem im Schleißheimer Schloss bewundert und kopiert.
1824 tritt Bürkel dem neu gegründeten Münchener Kunstverein bei, wodurch er erstmals die Gelegenheit bekommt seine Werke auszustellen und auch zu verkaufen. Ab 1827 begibt er sich auf mehrere Italienreisen, deren Eindrücke er in zahlreichen Gemälden verarbeitet. Dabei ist er weiter vornehmlich als Genremaler tätig, der Landschaften und Tiere stark in seine Bildwelten integriert. Mit seinen humoristisch-pointierten Gemälden, die vorzugsweise detailreiche Szenen, sowohl aus dem alpenländischen Gebiet als auch aus dem ländlichen Leben in Italien, zeigen, wird der Maler schließlich zunehmend erfolgreich und etabliert sich schließlich zu einem angesehenen Mitglied der Münchner Kunstwelt. Er pflegt Freundschaften zu Kollegen wie Carl Spitzweg oder Adalbert Stifter. 1858 ernennt ihn die Akademie, nachdem sie ihn Jahre zuvor verschmäht hatte, zum Ehrenmitglied.
1862 kommt es zu einem wichtigen Höhepunkt in seiner Kariere, als Bürkel seine Werke auf der Weltausstellung in London ausstellen kann. Dieses Ereignis wiederholt sich für ihn 1867 in Paris. Zwei Jahre später verstirbt Heinrich Bürkel, als wohlhabender Künstler, in seinem Münchner Atelier.

Heinrich Bürkel ist u.a. in folgenden Museen und Institutionen vertreten:


- Alte Nationalgalerie, Berlin
- Städel Museum, Frankfurt a.M.
- Kunsthalle Hamburg
- Museum der Bildenden Künste, Leipzig
- Bayerische Staatsgemäldesammlungen - Neue Pinakothek, München
- Forum Alte Post, Pirmasens
- Staatsgalerie, Stuttgart
- Von der Heydt-Museum, Wuppertal
- Residenzgalerie Salzburg (Österreich)
- National Gallery, London (UK)

Überblick über die bei VAN HAM versteigerten Werke von Heinrich Bürkel:

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