Jean Leppien

1910 Lüneburg - 1991 Paris

Portrait Künstler Leppien Jean (1910 Lüneburg  - 1991 Paris),Moderne Kunst…
Jean Leppien

Informationen zu Jean Leppien


Geburtsdatum/-ort - 8. April 1910 Lüneburg
Todestag/-ort - 19. Oktober 1991 Courbevoie bei Paris

Biografie Jean Leppien


Der deutsch-französische Maler Jean Leppien steht für die geometrische Abstraktion der Nachkriegsmoderne. Als Exil-Künstler der Nachkriegsavantgarde schöpft Leppien seine Erfahrungen sowohl aus seiner Bauhauszeit in Dessau als auch aus seinen Begegnungen mit der Art Abstrait in Paris. Er malt geometrisch abstrakte Bilder, häufig mit kosmischen Bezügen. Das Spätwerk des Malers zeichnet sich durch äußerste Reduktion von Farbflächen mit vereinzelten Akzenten aus.



Jean Leppien studiert von 1929 bis 1930 am Bauhaus Dessau. Bei Josef Albersbesucht er den Vorkurs und lernt bei den Malern Wassily Kandinsky und Paul Klee. Leppien verlässt das Bauhaus 1930 und zieht nach Berlin, wo er ein Fotografie-Studium bei Lucia Moholy und László Moholy-Nagy bis 1933 absolviert. Im März desselben Jahres emigriert Leppien gemeinsam mit Suzanne Markos-Ney (1907 - 1982), einer ehemaligen Bauhausschülerin und seiner zukünftigen Ehefrau nach Paris. Als Gegner des NS-Staates wird er 1944 verhaftet und zu hohen Zuchthausstrafen verurteilt. Seine Frau wird in das KZ Auschwitz deportiert. Nach der Befreiung 1945 treffen sich Jean und Suzanne Leppien in Paris wieder und leben zunächst in Nizza, danach werden Roquebrune-Village und Paris zu ihren Lebensmittelpunkten. 1946 wird Jean Leppien Mitglied im Pariser Salon des Réalités. Zwei Jahre später erhält er neben dem Hauptpreisträger Max Bill den Prix Kandinsky als Prix d'encouragement. Durch zahlreiche Ausstellungen in Frankreich, Italien, Deutschland und der Schweiz wird er auch international bekannt. 1952 wird Leppien französischer Staatsbürger und 1987 vom französischen Kulturministerium zum Officier de l' Ordre des Arts et des Lettres berufen. Jean Leppien stirbt 1991 und wird in Roquebrune-Village beigesetzt.

Jean Leppien ist u.a. in folgenden Museen und Institutionen vertreten:


- Bauhaus Archiv, Berlin
- Bauhaus Institut, Dessau
- Museum Lüneburg
- Hamburger Kunsthalle
- Sprengel Museum, Hannover
- Kunstmuseum Bern
- Musée Picasso, Antibes (Frankreich)
- Centre Pompidou, Paris (Frankreich)
- Musée d'Art Moderne et Contemporain, Straßburg (Frankreich)
- Binghampton University, New York, New York (USA)

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