Karl Otto Goetz - Joro, 57809-1, Van Ham Kunstauktionen
Karl Otto Götz: "Joro" aus unserer Rubrik: Zeitgen. Gemälde, Zeichnungen, Aquarelle
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Karl Otto Götz - "Joro"

1914 Aachen - 2017 Wolfenacker

Moderne und Zeitgenössische Kunst (25.+26.11.2015)
am 25.11.2015, Los 158
Taxe: € 15.000
Ergebnis: € 19.350
(inkl. Aufgeld)

Götz, Karl Otto
1914 Aachen - 2017 Wolfenacker

"Joro". 1996. Mischtechnik auf Leinwand. 65 x 65cm. Signiert unten Mitte: K.O. Götz. Sowie verso bezeichnet und datiert: K.O. GÖTZ, "Joro", 1996. Rahmen.

Ausstellungen:
Ehemalige Reichsabtei Kornelimünster, Aachen 1996
Kunstverein Gütersloh, Gütersloh 2001 (Aufkleber)
Galerie der Stadt und Lütze-Museum, Sindelfingen 2014

Literatur:
Ströher, Ina: K.O. Götz, Werkverzeichnis Band 2 1980-2012, Köln 2014, Nr. 1996-22

"K.O. Götz 'saust' mit dem Pinsel. Kaum ein Maler beschleunigt den Verlauf der Farbe geschwinder als K.O. Götz. 'Wien ein Stromschlag' zischt sie über seine Bildflächen, wirbelt Farbströmungen auf oder 'zerfasert vor lauter Energie' und produziert gar heftige 'Karambolagen'. Daraus resultieren Werkreihen, die Götz bezeichnend 'Wirbelbilder' [.] nennt oder mit anderen erdichteten Titeln charakterisiert. Das Tempo ist für ihn notwendiges Mittel um, wie er sagt: ' [.] gewisse Formelemente, Spritzer, Schleifen zu erreichen, die ich mit langsamem Malen gar nicht hätte erreichen können.' Auf diese Weise produziert die Geschwindigkeit ihre eigenen poetischen Bilder. Durch den kontinuierlichen Wandel der Formen, die der eruptive Malvorgang wie von selbst zeitigt, setzt sie deren Dynamik frei - das ist das zentrale Sujet in der Malerei von K.

O. Götz seit den frühen 1950er-Jahren. [.] Im Schaffen von K.O. Götz verbinden sich eine innere Erregung und das Moment der malerischen Geste mit der Sequenz der Zeit - nicht selten in hoher Geschwindigkeit. Die Geste wiederholt sich rhythmisch, in einem bis auf Sekundenbruchteile genau definierten Algorithmus. Auf diese Weise schreibt sie sich als Form in der Zeit ein. (Franke, Melanie: Der élan vital bei K.O. Götz, In: Ausst.-Kat. Nationalgalerie Berlin/MKM Duisburg/Museum Wiesbaden 2014, s. 132ff).
K.O. Götz beschreibt sein Vorgehen selbst wie folgt: "Nach dem Schema 2:1:1/2 wurde ein dreiteiliger Malvorgang angewandt. Ca. 2 Sekunden, Dauer der ersten Niederschrift. Pause. Kontrolle des Geschehenen, Meditation des Kommenden. Ca. 1 Sek., Dauer der zweiten Niederschrift mit dem Rakel. Pause. Kontrolle des Geschehenen, Meditation des Kommenden. Ca. ½ Sekunde , Dauer des dritten und letzten Eingriffs mit leerem Pinsel. Lange Pause und Kontrolle des fertigen Bildes: Anerkennung oder Auslöschung.
Auf diese Weise wurden hintereinander manchmal 15 bis 20 Bilder gemalt und wieder ausgelöscht, ehe die letzte, zufriedenstellende Version entstand. Keinerlei Veränderungen oder Retuschen sind erlaubt. Sie würden die Einmaligkeit und Frische der Bildfaktur stören. An einem solchen Maltag entsteht in der Regel 'nur' ein Bild." (K.O. Götz, zitiert aus: Kritisches Lexikon der Gegenwartskunst, München 1992, Ausgabe 18, S. 14).

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363. Moderne und Zeitgenössische Kunst (25.+26.11.2015),
am 25.11.2015, Los 158
Taxe: € 15.000
Ergebnis: € 19.350
(inkl. Aufgeld)

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