Otto Eduard Pippel

1878 Lodz - 1960 Planegg

Biografie Otto Eduard Pippel

Otto Pippel zählt heute zu den bedeutendsten Impressionisten im süddeutschen Raum. Zu seinem umfangreichen Oeuvre zählen insbesondere zahlreiche Darstellungen des gesellschaftlichen Lebens in München aber auch Stillleben, Figurenmalereien Landschaften und Stadtveduten, bei denen er in impressionistischer Manier stets Licht und Luft einzufangen vermag.
Geboren wurde Pippel in Lodz und besuchte ab 1896 die Kunstgewerbeschule in Straßburg. Unterbrochen wurde sein Studium, das er ab 1905 in Karlsruhe fortsetzte und an der Dresdner Akademie abschloss, durch den Militärdienst.


Mit dem Impressionismus kam der Maler durch seinen Dresdner Lehrer Gotthardt Kuehl, aber vor allem durch einen Aufenthalt in Paris im Jahre 1908 in Berührung. In Paris lernte er bedeutende Impressionisten kennen, deren Einfluss seine Maltechnik und seine Kunstauffassung stark prägen sollten. 1912 wurden seine Werke erstmals öffentlich ausgestellt, zudem trat er der Künstlervereinigung "Luitpoldgruppe" bei, woraus weitere Ausstellungen und wichtige Kontakte für seinen Werdegang resultierten.
Pippels Gemälde zeichnen sich durch einen pastosen, flimmernden Farbauftrag aus. Beliebte Motive, wie die genrehaften Bier- und Kaffeegartengesellschaften in bekannten Münchner Lokalen und Ortschaften, hat der Künstler durchaus mehrfach gearbeitet und erfreuen sich noch heute großer Beliebtheit bei Sammlerinnen und Sammlern.

Überblick über die bei VAN HAM versteigerten Werke von Otto Eduard Pippel: