Wolf Vostell

1932 Leverkusen - 1998 Berlin

Deutscher Fluxuskünstler. Studium: 1953 Werkkunstschule Wuppertal (Malerei und experimentelle Typografie); prägt 1954 den Begriff »décollage« für zerrissene Plakatwände sowie für den offenen Ablauf von Ereignissen; 1955 Ecole des Beaux-Arts Paris; ab 1957 Kunstakademie Düsseldorf. Ab 1958 Happenings und Environments. In Köln Mitorganisator von Fluxus-Veranstaltungen. Konzentriert sich auf Ereigniskunst (u.a. 9 Nein-dé-collagen, 1963, Happening in Wuppertal). Ab 1961 Bearbeitung und Verfremdung von Bildvorlagen (Miss America, 1968, Verwischung) sowie Installationen (Elektronischer Dé-Collage-Happening-Raum, 1968).

Das Thema Auto beschäftigt Vostell wiederholt (Ruhender Verkehr, Beton-Skulpturen, 1969; Auto-Happening, Berlin, 1973). Außerdem Grafik, Multiples, Publikationen, Bühnenarbeiten.
Steppes, Michael; Schaller, Andrea: Seemann Künstlerlexikon. Leipzig, 2012: E.A. Seemann Verlag.

Überblick über die bei VAN HAM versteigerten Werke von Wolf Vostell:

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