Gotthard Graubner

1930 Erlbach

Ohne Titel. Kissenbild. 1982/83 von Gotthard Graubner

Ohne Titel. Kissenbild

1982/83. Acryl auf Leinwand über Watte auf Leinwand, 240 x 240 x 15. Signiert und datiert verso oben: Graubner, 82/83. Zudem mit dem Adressstempel des Künstlers versehen. 
Provenienz: Galerie Schmela, Düsseldorf (Galerieaufkleber).

284. Auktion „Moderne und Zeitgenössische Kunst“ am 3. Dezember 2009, Los 237.

Ergebnis: € 127.000

VAN HAM Kunstauktionen erzielte 2009 einen internationalen Auktionsrekord für Gotthard Graubner.

Biografie von Gotthard Graubner

Deutscher Maler, studierte an den Akademien von Berlin, Dresden und 1954-59 Düsseldorf, 1965 Lehrauftrag, 1969 Professur an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg. In seiner Kunst gehört Graubner zu den bedeutenden Vertretern der Farbraum-Gestaltung, wie etwa Piero Dorazio oder Lucio Fontana, doch fühlte er sich stets auch der Op Art verpflichtet und stellte mit der Zero-Gruppe zusammen aus. 1963 kam er zur Gestaltung seiner bekannten Farbkissen: Farbe auf Polyestergewebe spannt sich über ein Schaumstoffkissen, das Graubner den "Farbleib" nannte. Später hat er die Kissen noch mit Perlon überspannt, um sie in ein milchiges, diffuses Licht einzutauchen. Seit 1969 entstanden die Gesackten Kissen. "Der Betrachter wird mit einbezogen, er ergreift Besitz vom malerischen Raum und geht in die Malerei ein" (Graubner). Werke u. a.: Henne II, 1968; Zirkus Assisi, Der Traum, 1986; An Tizian, 1989/90; alle Köln, Galerie Karsten Greve.

Darmstaedter, Robert; von Hase-Schmundt, Ulrike: Künstlerlexikon. Hamburg 2013: Nikol Verlag.