ZERO bezeichnet eine der einflussreichsten künstlerischen Bewegungen der Nachkriegszeit. 1957 von Heinz Mack und Otto Piene gegründet und wenig später durch Günther Uecker erweitert, stand ZERO für den bewussten Bruch mit dem informellen Gestus der Vorkriegs- und Nachkriegskunst. Licht, Bewegung, Raum und serielle Strukturen wurden zu zentralen Gestaltungsmitteln und eröffneten neue Wege jenseits des traditionellen Tafelbildes.
Die Künstler der ZERO-Bewegung entwickelten eigenständige, international wirksame Positionen: Heinz Mack mit seinen Lichtreliefs und kinetischen Skulpturen, Günther Uecker mit den ikonischen Nagelarbeiten und raumgreifenden Environments sowie Otto Piene mit Licht-, Feuer- und Luftarbeiten. Ergänzt wurde der Kreis durch weitere bedeutende Künstler wie Otto Boll, Adolf Luther, Almir Mavignier oder Hermann Goepfert, die ZERO zu einer vielschichtigen und nachhaltig prägenden Bewegung machten.
Heute zählen Werke der ZERO-Künstler zu den gefragtesten Positionen der deutschen Nachkriegskunst. Ihre formale Klarheit, experimentelle Kraft und kunsthistorische Bedeutung treffen auf eine international gewachsene Sammlerschaft.
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