1946 San Diego, CA/USA
Modern | Post War | Contemporary | Galerie Thomas | The Jagdfeld Collection
am
03.12.2025,
Los
347
Taxe: € 40.000
Ergebnis: €
50.160
(inkl. Aufgeld)
REED, DAVID
1946 San Diego, CA/USA
Titel: "485".
Datierung: 2000-2002.
Technik: Öl und Alkyd auf Leinwand.
Maße: 81,5 x 283cm.
Bezeichnung: Signiert, betitelt und datiert verso oben mittig: DAVID REED 485 2000-2002.
Provenienz:
- Galerie Rolf Ricke, Köln (lt. Einlieferer)
- Privatsammlung Nordrhein-Westfalen (von Vorheriger erworben)
- Charakteristisches, langgezogenes Querformat, das den Einfluss des Kinos auf Reeds Werk zeigt
- Komplexe, dynamische Komposition in Reeds gewohnter Bildsprache
- Reeds Werke wurden im Centre Georges Pompidou, Paris, dem Museum für Moderne Kunst Frankfurt a.M. und der National Gallery of Art Washington DC, ausgestellt
David Reed wird 1946 in San Diego, Kalifornien, geboren. Er besucht die renommierte Skowhegan School of Painting and Sculpture in Maine und das Reed College in Portland, Oregon. 1966 zieht er für ein Stipendium der Rockefeller Foundation nach New York, wo er bei Milton Resnick und Philip Guston an der New York Studio School studiert. Inspiriert vom Expressionismus, Minimalismus und der Pop-Art entwickelt Reed eine Bildsprache, die zwischen Abstraktion und Illusion oszilliert. Reed lebt und arbeitet noch heute in New York. Seine Werke werden in bedeutenden Institutionen wie dem Centre Georges Pompidou in Paris, dem Museum für Moderne Kunst in Frankfurt am Main und der National Gallery of Art in Washington DC gezeigt.
Das Werk "485" von 2000-2002 ist mit 81,5 x 283 cm im für Reed typischen Querformat gehalten. Mit diesem in der Malerei ungewöhnlichen Format spielt er auf das Kino oder das Breitwandbild an. Die Leinwand scheint in drei Ebenen aufgeteilt zu sein, auf denen leuchtende, helle Farben in einem spannungsvollen Kontrast zu einem erdigen, schlammigen Braun stehen. In der oberen Bildhälfte fließen dunkle, wirbelnde Linien über einen goldgelben Grund. Das Feld darunter scheint mit einem milchigen Filter überlegt, wodurch ein Eindruck von hellen, pastellfarbenen Schlaufen und Bändern entsteht, die eine fast transparente Struktur bilden. Am rechten Rand setzen sich zwei vertikale, kraftvolle Pinselstriche in Braun ab, umgeben von einem leuchtenden Gelb, die wie eingefrorene Gesten wirken und damit Ausdruck einer Dynamik sind, die im Moment der Bewegung erstarrt.
Die Malerei scheint spontan, impulsiv, ja fast zufällig, doch tatsächlich sind Reeds Werke das Ergebnis präziser Planung. Jeder Strich, jedes Farbfeld ist Teil eines sorgfältig konstruierten Rhythmus. Organische Formen und lineare Bewegungen verschränken sich zu einem komplexen visuellen Geflecht, das zwischen Energie und Kontrolle, Emotion und Kalkül oszilliert. So entsteht ein Werk, das gleichermaßen Bewegung und Stillstand in sich trägt.
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