Bernd und Hilla Becher

1931 Siegen - 2007 Rostock / 1934 Potsdam - 2015 Düsseldorf

Informationen zu Bernd und Hilla Becher



Berndhard Becher
Geburtsdatum/-ort – 20. August 1931 Siegen
Todestag/-ort – 22. Juni 2007 Rostock

Hilla Becher
Geburtsdatum/-ort – 2. September 1934 Potsdam
Todestag/-ort – 10. Oktober 2015 Düsseldorf

Biografie Bernd und Hilla Becher


Das Deutsche Fotografenpaar Bernd und Hilla Becher gilt als Begründer der konzeptuellen, objektiven Fotografie, die seit den 1970er Jahren in der Geschichte der Fotografie richtungsweisend ist.

Nachdem Bernd Becher 1956 autodidaktisch in Industriegebäuden im Ruhrgebiet und im Siegerland zu fotografieren anfängt, beginnt er ab 1959 gemeinsam mit Hilla als Fotografenpaar zu arbeiten.

Die Motivsuche weitet sich auf andere Industrieländer in Europa, wie Frankreich, Belgien, Luxemburg, und sogar die USA aus. Früh erkennen die Fotografen die sich vollziehende Wandlung der Industrielandschaften, die sie dokumentarisch, einer Enzyklopädie ähnlich, in Serien festhalten. Zu ihren Motiven gehören Wassertürme, Industriebauten, Fördertürme und weitere Gebäude, die mit der Montan- und Bergbauindustrie in Verbindung stehen. Gemein sind allen Aufnahmen eine klar strukturierte, prägnante Bildsprache sowie eine einheitliche zentrale Perspektive, die dem dokumentarischen Anspruch der Bechers Ausdruck verleihen. So wegweisend das Schaffen der Künstler für nachfolgende Generationen von Fotografen war und immer noch ist (genannt seien u.a. Thomas Struth, Tata Ronkholz, Candida Höfer oder Andreas Gursky), so muss gleichzeitig betont werden, dass die Becher-Fotografien einer künstlerischen Tradition folgen: die der frühen Fotografie, der Malerei des 19. Jahrhunderts sowie Positionen der Neuen Sachlichkeit. Wie groß der Einfluss der Fotografen auf heutige Generationen noch ist, hat die Ausstellung „Fotografien werden Bilder. Die Becher-Klasse“ im Frankfurter Städel auf beeindruckende Weise herausgearbeitet (27.4.-13.8.2017).

Zahlreiche Preise und Ehrungen, sowie die Teilnahme an internationalen Ausstellungen wie den Biennalen von São Paulo (1977) oder Venedig (1990) und der documenta in Kassel (1972, 1977, 1982, 2002), dokumentieren den Stellenwert des Paares als Künstlerpersönlichkeiten. Seit 2020 verleiht die Stadt Düsseldorf alle zwei Jahre den“Bernd-und-Hilla-Becher-Preis“ für ein Lebenswerk und eine Förderderung.

Josef Albers ist u.a. in folgenden Museen und Institutionen vertreten:


- Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf
- Museum für moderne Kunst, Frankfurt
- Peggy Guggenheim Collection, Venedig (Italien)
- Stedelijk Museum of Modern Art, Amsterdam (Niederlande)
- Fotomuseum, Winterthur (Schweiz)
- Tate Gallery, London (UK)
- Museum of Contemporary Art, Chicago (USA)
- Metropolitan Museum of Art, New York (USA)
- Solomon R. Guggenheim Museum, New York(USA)
- Museum of Modern Art, San Francisco (USA)

Überblick über die bei VAN HAM versteigerten Werke von Bernd und Hilla Becher:

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