Jean Tinguely

1925 Freiburg - 1991 Bern

Biografie Jean Tinguely

Schweizer Objektkünstler, Hauptvertreter der Kinetischen Kunst. Studium an der Kunstgewerbeschule Basel. 1952 Umzug nach Paris, Gründungsmitglied des Nouveau Réalisme. Tinguely beginnt mit den maschinenartigen Draht-Konstruktionen Méta-mécaniques und ca. 1959 mit »Malmaschinen« Métamatics (Einsatz von Geräuschen). 1960 stellt er vor dem Museum of Modern Art New York seine sich selbst zerstörenden Schrott-Konstruktionen Hommage à New York auf.

In den 60er Jahren entstehen Balubas, motorisierte Abfallplastiken mit bunten Fundstücken und Akustischen Effekten, ab 1963 Konstruktionen mit Rädern. 1961 Heirat mit der Künstlerin Niki de Saint-Phalle und Zusammenarbeit: begehbare Figur HON für das Moderna Museet in Stockholm (1966) sowie La Fontaine Stravinsky am Centre Pompidou in Paris (1983 vollendet). Tinguelys bewegliche, oft motorbetriebene skurrile Metall-Konstruktionen drücken die Faszination für die Technik aus, ironisieren sie aber durch ihre Nutzlosigkeit. Mehrfach Teilnahme an Ausstellung der documenta.
Steppes, Michael; Schaller, Andrea: Seemann Künstlerlexikon. Leipzig, 2012: E.A. Seemann Verlag.

Überblick über die bei VAN HAM versteigerten Werke von Jean Tinguely:

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