Klaus Fussmann

1938 Velbert

Biografie Klaus Fussmann

Der Maler und Grafiker ist der wichtigste zeitgenössische deutsche Landschafts- und Blumenmaler. Mit seinem unnachahmlichen Stil, bei dem er die figurative Malerei bis an die Grenzen der Abstraktion treibt, zeigt er aus ungewöhnlicher Sicht den Farben- und Facettenreichtum von Natur und Schöpfung auf. In den Ölbildern tut er dies mittels gestischem Duktus und pastosen Farbschichten, in den Aquarellen, Gouachen und Pastellen mittels wuchtiger Formensprache und leuchtenden Farben.


Fussmann studiert an der Essener Folkwang Schule (1957 bis 1961) und der Berliner Kunsthochschule (1962 bis 1966). Mit melancholisch, fast mystisch wirkenden Bildnissen, Interieurs, Stillleben und Landschaften gelingt ihm 1968 der Durchbruch. 1972 findet er dann sein Malerparadies im Schleswig-Holsteinischen Gelting, seitdem pendelt er zwischen Ostsee und Berlin. In diesem Jahr erhält er den Preis der Böttcherstraße, Bremen, und der Villa Romana, Florenz, sowie 1979 den Kunstpreis der Stadt Darmstadt. Von 1974 bis 2005 ist er Professor an der Berliner Kunsthochschule, zudem wird er 1989 Mitglied der Freien Akademie Hamburg. Ab 1974 unternimmt er Reisen in alle Teile der Welt, wobei er die gewonnenen Eindrücke in seine Kunst einfließen lässt. 2003 präsentiert er die erste große Werkschau im Dortmunder Museum am Ostwall, gefolgt von Retrospektiven 2008 u.a. im Schloss Gottort, Schleswig, und 2012 an verschiedenen Orten in Wetzlar. 2018 widmet ihm das Schloss Gottort eine umfassende Rückschau seines Oeuvres. Seit 2007 beschäftig sich Fussmann auch mit dem Malen auf Keramik.

Klaus Fussmann ist u. a. in folgenden Museen und Institutionen vertreten:
- Museum Gunzenhauser, Chemnitz
- Pinakothek der Moderne, München
- Museum Moderner Kunst Frankfurt a.M.
- Schloss Gottorf, Schleswig

Überblick über die bei VAN HAM versteigerten Werke von Klaus Fussmann: