Max Kaus

1891 Berlin - 1977 Berlin

Der Maler und Grafiker Max Kaus gibt stets das wieder, was er sieht. Seine Bilder sind "architektonisch" komponiert, ihre Themen sind "gebaut". Sie wirken wie ein harmonisch gegliedertes Ganzes. Form und Farbe, Geist und Technik verschmelzen miteinander.

Kaus entfaltet seine künstlerische Entwicklung unter dem Einfluss des Expressionismus. Hier insbesondere durch enge Beziehungen zu den Brücke-Künstlern, vor allem zu E. Heckel. Diesen lernte er neben M. Beckmann oder O. Herbig während des ersten Weltkrieges im gemeinsamen Dienst kennen. Nach dem Krieg unternimmt Kaus Studienreisen nach Paris und in die Schweiz.

Kaus ist schon früh Mitglied der Berliner Secession und des Deutschen Künstlerbundes. 1926 wird er Lehrer an der Meisterschule in Charlottenburg und von 1937 bis 1939 unterrichtet er an den Vereinigten Staatsschulen. Er hört auf, als man ihn zwingen möchte, Mitglied der NSDAP zu werden. Seit 1945 ist er Professor an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin (West) und deren stellvertretender Direktor unter K. Hofer. Bereits vor 1945 unterstreichen Ausstellungen in den Galerien P. Cassirer oder Nierendorf den progressiven Charakter seines Werks. Seit den frühen 1950er Jahren gelingt es Kaus die Grenzen des rein Figurativen zu durchbrechen und sich den Tendenzen der Abstraktion zu öffnen. Der nackte Mensch wird neben der zergliederten Architektur und Landschaft immer wieder Gegenstand der Darstellung. In dieser Weise schafft Kaus einen ihm eigenen Stil der Interpretation der Abstraktionstendenzen der 1950er Jahre, der ihn innerhalb der Deutschen Nachkriegs- Moderne ab 1945 als herausragenden Maler erscheinen lässt.

Vertreten unter anderem in:
- Nationalgalerie Berlin
- Brücke-Museum, Berlin
- Buchheim Museum, Bernried
- The Detroit Institute of Art
- Sprengel Museum, Hannover
- Altonaer Museum, Hamburg

Überblick über die bei VAN HAM versteigerten Werke von Max Kaus:

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