1922 Warschau - 2015 Warschau
Modern | Post War | Contemporary | Galerie Thomas | The Jagdfeld Collection
am
03.12.2025,
Los
500
Taxe: € 60.000
Ergebnis: €
188.913
(inkl. Aufgeld)
FANGOR, WOJCIECH
Warschau 1922 - 2015
Titel: "E 31".
Datierung: 1966.
Technik: Öl auf Leinwand.
Maße: 71 x 71cm.
Bezeichnung: Signiert, betitelt und datiert verso oben rechts: FANGOR E31 1966.
Rahmen/Sockel: Atelierleiste.
Zu dem Werk liegt eine Expertise von Katarzyna Jankowska-Cieslik, Polen, vor.
Die Arbeit ist auf der offiziellen Internetseite des Künstlers unter der Nummer P517 aufgeführt. (www.catalogue.fangorfoundation.org)
Provenienz:
- Grabowski Gallery, London
- Galerie Thomas, München
Ausstellungen:
- Grabowski Gallery, London 1966
Literatur:
- Ausst.-Kat. Wojciech Fangor, Grabowski Gallery, London 1966
- Wichtiger Vertreter der polnischen Nachkriegskunst und Pionier der optisch-kinetischen Malerei
- Mit minimalen Mitteln erzeugt Fangor in dieser Arbeit eine immersive, fast körperlich erfahrbare Bildwirkung
- Quadratische Komposition vibrierender Farbzonen - ein Schlüsselwerk Fangors Farbraumstudien
Wojciech Fangor zählt zu den prägenden Künstlerpersönlichkeiten der polnischen Nachkriegsmoderne. Als Maler, Grafiker und Bildhauer erforschte er die Wechselwirkung von Farbe, Raum und Wahrnehmung in immer neuen Ausdrucksformen. Nach seiner Ausbildung an der Warschauer Kunstakademie war Fangor zunächst ein führender Vertreter des Sozialistischen Realismus, bevor er sich Mitte der 1950er Jahre der Abstraktion zuwandte.
In einer Zeit politischer Öffnung entwickelte er - unabhängig von westlichen Strömungen wie Op Art oder Color Field Painting - eine eigene Bildsprache, in der Farbe zum Träger von Raum und Bewegung wurde. Ab den 1960er Jahren erforschte Fangor, wie Malerei über die Fläche hinauswirken und Teil des umgebenden Raumes werden kann. Mit diesem Ansatz wurde er zu einem zentralen Vertreter der optisch-kinetischen Kunst. Internationale Ausstellungen, darunter 1970 im Guggenheim Museum New York, festigten seinen Rang innerhalb der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts.
Mit dem Gemälde "E 31" schuf Fangor ein exemplarisches Beispiel seiner Untersuchungen zur visuellen Wahrnehmung. In einem streng quadratischen Format entfaltet sich aus einem leuchtend magentafarbenen Zentrum ein rhythmisches Spiel konzentrischer Farbzonen in Grün, Blau und warmem Orange. Die weichen Übergänge zwischen den Tönen lassen die Formen entmaterialisieren. Der Blick wird von der vibrierenden Mitte angezogen und zugleich wieder abgestoßen. Durch die gleichmäßige Komposition entsteht der Eindruck eines schwebenden, atmenden Raumes, der über die Grenzen der Leinwand hinauswirkt. Die Farbfelder scheinen zu pulsieren und verwandeln das statische Bild in ein optisches Erlebnis von erstaunlicher Tiefe und Bewegung. "E 31" verdeutlicht Fangors Fähigkeit, mit minimalen Mitteln eine maximale visuelle Präsenz zu erzeugen - ein Sinnbild für sein Streben, Farbe, Licht und Raum zu einer Einheit zu verschmelzen
.
Robert van den Valentyn
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