Rudolf Bauer - Auktion 306 Los 252, 47094-1, Van Ham Kunstauktionen
Rudolf Bauer: Auktion 306, Los 252 aus unserer Rubrik: Mod. Gemälde, Zeichnungen, Aquarelle
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Rudolf Bauer - Auktion 306, Los 252

1889 Lindenwald - 1953 Deal, NJ/USA

Moderne und Zeitgenössische Kunst
am 01.12.2011, Los 252
Taxe: € 150.000
Ergebnis: € 223.125
(inkl. Aufgeld)

Bauer, Rudolf
1889 Lindenwald - 1953 Deal/New Jersey

Ohne Titel. 1922. Öl und Papiercollage auf Karton. Auf Holz kaschiert. 64,3 x 80cm. Rahmen.
Werk-Nummer: RB0316

Provenienz:
Weinstein Gallery, San Francisco

Literatur:
Weinstein, Rowland/Weinstein Gallery/ Rudolf Bauer Estate and Archives (Hrsg.): Rudolf
Bauer, San Francisco 2007, Abb. S. 70

Bei der vorliegenden Arbeit handelt es sich um eine der ganz wenigen Collagen, die der
Künstler geschaffen hat.

Anfang der 1920er Jahre war Rudolf Bauer auf der Suche nach einer zeitgemäßen, modernen
und auch spirituell bedeutenden Kunst bei einer expressiven, doch klaren Abstraktion
angelangt. Seine Kompositionen wurden einfacher, weniger verschlungen, gleichzeitig
stilisierter und eleganter. Verglichen zu früheren Arbeiten entwickelte sich Rudolf Bauer
ab 1921 weg von seinen früheren Kollegen im Kreise der "Sturm"-Künstler und hin zu dem
ungegenständlichen Stil der zur Gründung seines eigenen Museums "Das Geistreich" führen
sollte. Seine Gemälde "waren in ihrer Farbigkeit bewundernswert und subtil und halfen, die
Menschen in die abstrakte Kunst einzuführen. Wir hatten keine Künstler in jenen frühen
Jahren, deren Werk bei dem Publikum im allgemeinen soviel Anklang und Ansprache fand.

"
(Katherine S. Dreier 1949, in: Rudolf Bauer, Rowland Weinstein (Hrsg.), San Francisco,
2007, S. 10f. Neben Man Ray und Marcel Duchamp ist Dreier Mitbegründerin der Société
Anonyme 1920 in New York). Dreier hatte 1920 zum ersten Mal Arbeiten Bauers in der Galerie
Der Sturm gesehen und auch sogleich ein Gemälde erworben. Als bedeutende Sammlerin setzte
sie sich unermüdlich für ihre Entdeckungen ein - viele von ihnen waren europäische
Künstler - und ermöglichte ihnen erste Ausstellungen in Amerika. In New York fand Rudolf
Bauer in ihr seine erste Fürsprecherin, wenn sie in seiner Biografie auch nie eine
vergleichbare Rolle wie seine Freundin, und zu diesem Zeitpunkt auch Lebensgefährtin, die
deutsche Malerin und Kunstförderin Hilla von Rebay, einnehmen würde.

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306. Moderne und Zeitgenössische Kunst,
am 01.12.2011, Los 252
Taxe: € 150.000
Ergebnis: € 223.125
(inkl. Aufgeld)

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