Alexander Kanoldt

1881 Karlsruhe - 1939 Berlin

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Charakteristisch für den Malstil des wichtigen Vertreters der Neuen Sachlichkeit ist die unmittelbare Übertragung der Anschauung der Dingwelt ohne schmückende Details in eine strenge Tektonik, wobei er nicht auf eine ausgeprägte Plastizität verzichtet.

Anregungen hierfür findet er bei den italienischen Künstlern der "Valori Plastici". Ende der 1920er Jahre gelangt er vom Monumentalen und Pathetischen zu einem eher lyrischen Naturalismus.
Alexander Kanoldt studiert von 1899 bis 1906 an der Karlsruher Kunstakademie. Beeindruckt vom französischen Nachimpressionismus wendet er sich im Abschlussjahr vom akademischen Naturalismus ab und setzt sich mit den Stilmitteln des Pointillismus auseinander.

1909 zieht er nach München. Hier gründet er u.a. mit Werefkin, Jawlensky, Münter und Kandinsky die "Neue Künstlervereinigung München" (bis 1912). Er beschäftigt sich nun mit dem Fauvismus und v.a. mit dem Gestaltungsprinzip des Kubismus'. Anders als seine Mitstreiter interessiert er sich weniger für die neuen Ausdrucksmöglichkeiten der Abstraktion und hält am Gegenstand fest. 1913 ist er Mitbegründer der Münchner Neuen Secession (bis 1920). 1925 beteiligt er sich an der Mannheimer Ausstellung "Die Neue Sachlichkeit" und nimmt bis 1931 eine Professur an der Breslauer Kunstakademie an. Dann lässt er sich in Garmisch nieder, wo er eine private Malschule eröffnet. 1933 erhält er den Albrecht-Dürer-Preis. Anlässlich einer Ausstellung in Karlsruhe werden seine Werke als "entartet" diffamiert, zunächst ohne Konsequenzen. So ist er von 1933 bis 1936 Direktor an der Kunsthochschule in Berlin und übernimmt anschließend ein Meisteratelier an der dortigen Kunstakademie. 1937 werden schließlich einige seiner Arbeiten aus deutschen Museen beschlagnahmt. Infolge einer Herzkrankheit stirbt Kanoldt 1939 in Berlin.

Alexander Kanoldt ist u.a. in folgenden Museen und Institutionen vertreten:
- Kunsthalle in Emden
- Museum Folkwang, Essen
- Sprengel Museum, Hannover
- Staatliche Kunsthalle Karlsruhe
- Kunsthalle Mannheim
- Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau, München
- Pinakothek der Moderne, München
- Von der Heydt-Museum, Wuppertal
- Museum of Modern Art, New York
- Los Angeles County Museum of Art

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