Der Maler, Grafiker und Objektkünstler Karl Fred Dahmen ist ein bedeutender Vertreter des deutschen Informel. Anfangs entstehen expressiv-abstrakte Bilder mit tektonischem Gefüge. In den 1960er Jahren beginnt Dahmen, Alltagsgegenstände von Schrottplätzen der Stolberger Region in seine Werke zu integrieren und fertigt erste Objektkästen an.
Durch seinen Umzug in den Chiemgau 1968 entwickelt er, inspiriert von dessen Landschaft, grüne und weiße "Polsterbilder". In der Spätphase reflektiert der Künstler die Landschaft Kaliforniens, die er in monochrome "Furchenbilder" übersetzt.
Der in Stolberg geborene Dahmen besucht 1931 bis 1933 die Kunstgewerbeschule in Aachen und macht von 1933 bis 1936 eine Lehre zum Gebrauchsgrafiker. Nach Kriegsende nimmt er 1950 an der Ausstellung "Junger Westen" in Recklinghausen und 1959 an der "documenta II" in Kassel teil. Von 1951 bis 1960 reist er mehrfach nach Paris, wo er Freundschaften mit Künstlern der Nouvelle École de Paris knüpft. 1952 ist er Mitbegründer der "Neuen Aachener Gruppe" und wird 1958 Mitglied der Düsseldorfer "Gruppe 53" sowie der Münchner "Neuen Gruppe" 1966. Seine Lehrtätigkeit beginnt er 1964 an der Kunstschule Bremen und wird 1968 Professor an der Kunstakademie München, wo Günther Förg zu seinen Studenten zählt. 1974 wird er Mitglied der Münchner Akademie der Schönen Künste. Dahmen wird für sein künstlerisches Schaffen mit zahlreichen Preisen geehrt. Ab 1968 lebt der Künstler im bayerischen Chiemgau, wo er 1981 verstirbt.
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